Die Coalición Canaria hat am Freitag ihre Unterstützung für den Vorschlag des Consejo de la Ciudadanía Española en el Exterior (CGCEE) erklärt. Dieser zielt darauf ab, das spanische Zivilgesetzbuch zu ändern, um dauerhaft das Recht auf Staatsangehörigkeit für Nachkommen von Spaniern sowie die rechtliche Sicherheit ihrer Familien zu gewährleisten. José Téllez, Sekretär für Außenpolitik und Interkulturalität der CC, betonte, dass die derzeitige Regelung mit befristeten Gesetzen vielen Menschen den Zugang zu diesem Recht verwehrt. Die begrenzten Fristen überlasten die Konsulate, zahlreiche Anträge bleiben unbearbeitet.
Worum es geht (TL;DR)
- Coalición Canaria unterstützt Reform des Zivilgesetzbuchs für dauerhaftes Staatsangehörigkeitsrecht von Nachkommen.
- Befristete Gesetze überlasten Konsulate, viele Anträge bleiben unbearbeitet und Menschen ausgeschlossen.
- Reform soll Diskriminierung beenden und Wiedererlangung der Staatsangehörigkeit durch einfache Erklärung ermöglichen.
Als Beispiel nannte Téllez das Gesetz zur Demokratischen Erinnerung, das 2022 verabschiedet wurde. Es eröffnete Nachkommen von Exilierten die Möglichkeit, die Staatsangehörigkeit zu beantragen – mit einer anfänglichen Frist von zwei Jahren, die bis Oktober 2025 verlängert wurde.
Nach Ablauf dieser Frist werden viele Menschen ausgeschlossen sein, da sie die Verfahren aufgrund von Informationsmangel oder Überlastung der Standesämter nicht abschließen konnten, warnte er.
Reform soll Diskriminierung beenden
Téllez hob zudem hervor, dass die Reform helfen würde, Diskriminierung zu beheben, wie sie Nachkommen von weiblichen Emigranten betrifft, die die Staatsangehörigkeit nicht gleichberechtigt mit Männern weitergeben konnten.
Der Vorschlag zielt auch darauf ab, den Verlust der Staatsangehörigkeit nur bei ausdrücklichem Verzicht vor dem Standesamt zuzulassen und ihre Wiedererlangung durch eine einfache Erklärung zu erleichtern.











