María Dolores Corujo, Generalsekretärin der PSOE auf Lanzarote und Abgeordnete im spanischen Kongress, hat am Montag die "fehlende Initiative" der Regierung der Kanarischen Inseln und des Inselrats von Lanzarote zur Schaffung neuer Sozialwohnungen kritisiert. Trotz der Wohnungsnot auf der Insel gebe es keine neuen Wohnbauprojekte, erklärte Corujo. Die derzeit vorgestellten Projekte seien bereits im vorherigen Mandat unter dem Sozialisten Ángel Víctor Torres im Rahmen des Kanarischen Wohnungsplans 2020-2025 geplant worden.
Worum es geht (TL;DR)
- PSOE-Abgeordnete kritisiert fehlende neue Sozialwohnungsprojekte auf Lanzarote trotz Wohnungsnot.
- Aktuelle Wohnbauprojekte stammen aus dem Kanarischen Wohnungsplan 2020-2025 der Vorgängerregierung.
- Von geplanten 400 Sozialwohnungen werden 201 in Maneje gebaut, weitere Projekte stehen aus.
Regierung vernachlässigt Sozialwohnungsbau auf Lanzarote
Corujo betonte, die Regierung versuche, die Realität mit Schlagzeilen zu verschleiern. Die aktuellen Projekte auf Lanzarote seien Überbleibsel der vorherigen sozialistischen Regierung. Es fehle an eigenständiger Planung und neuen Investitionen, um der Wohnungsnot auf der Insel zu begegnen.
Als Beispiel nannte Corujo die geplanten Wohnungen in der Calle Triana in Arrecife, die als neue Initiative präsentiert worden seien. Sie erklärte, dass es sich um ein Projekt handele, das auf einem vom Inselrat im vorherigen Mandat bereitgestellten Grundstück basiere.
Keine neuen Strategien für bezahlbaren Wohnraum
Auch das zweite Wohnbauprojekt im Stadtteil Maneje könne nicht als neuer Erfolg gewertet werden. Corujo kritisierte, dass es keine neue Strategie der Regierung unter Clavijo oder des Inselrats von Betancort gebe, um Sozialwohnungen auf Lanzarote zu schaffen.
Der vorherige sozialistische Regierungsplan sah den Bau von 400 Sozialwohnungen auf Lanzarote vor, da das Problem jahrelang vernachlässigt worden sei. Derzeit werden 201 Wohnungen in Maneje gebaut, während andere Projekte, wie 136 Wohnungen in Playa Blanca und 46 in der Calle Triana, noch ausstehen.
Corujo betonte, dass Lanzarote keine "leeren Ankündigungen" und Verzögerungen mehr verkraften könne. Die aktuelle Regierung dürfe sich nicht mit den Errungenschaften der Vorgänger schmücken, während viele Familien mit unerschwinglichen Mieten konfrontiert seien. Es fehle an Planung, Investitionen und politischem Mut im Bereich des sozialen Wohnungsbaus.











