Die Gewerkschaft CSIF hat von der spanischen Regierung mehr Personal und zusätzliche Ressourcen für die Einrichtungen gefordert, in denen ab 28. August unbegleitete minderjährige Migranten aus den Kanaren, Ceuta und Melilla in andere Regionen verlegt werden. In einer Mitteilung kritisierte die CSIF, dass die Regierung am Donnerstag ein Dekret verabschiedet hat, das das Protokoll für diese Verlegungen regelt, jedoch keine personellen oder materiellen Verstärkungen für die aufnehmenden Zentren vorsieht.
Die Gewerkschaft verlangte von der Zentralregierung und den autonomen Regierungen umgehende Maßnahmen, um die Sicherheit der Beschäftigten in den betroffenen Einrichtungen zu gewährleisten. Dazu gehören eine Aufstockung des Personals, angemessene Betreuungsschlüssel sowie die Einbindung von Psychologen, Sozialarbeitern und Sicherheitspersonal.
Unbegleitete Minderjährige auf den Kanaren: CSIF fordert mehr Schutz
Zusätzlich schlug die CSIF vor, in allen Einrichtungen einen 24-Stunden-Wachdienst einzurichten, Alarmsysteme und Panikarmbänder für das Personal bereitzustellen und Präventions- sowie Interventionsprotokolle gegen Übergriffe einzuführen.
Elena Moral, eine Vertreterin der CSIF, wies darauf hin, dass die Beschäftigten in diesen Zentren bereits überlastet seien und nicht über ausreichende Mittel verfügten. Dies habe in der Vergangenheit zu körperlichen Angriffen geführt, etwa im März in Badajoz, als drei Minderjährige eine Betreuerin in einer betreuten Wohngruppe getötet hätten.
CSIF sieht Überlastung und mangelnde Ressourcen als Risiko
Die Gewerkschaft betont, dass die Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter in den Einrichtungen nur mit zusätzlichen Mitteln und personeller Verstärkung gewährleistet werden können. Ohne diese Maßnahmen drohten weitere Vorfälle und eine Verschärfung der angespannten Situation.
Die CSIF fordert die politischen Entscheidungsträger auf, schnell zu handeln, um die Betreuung und den Schutz sowohl der Minderjährigen als auch der Fachkräfte sicherzustellen.











