Die USA haben Nicolás Maduro ohne Rücksicht auf Verluste entführt. Offenbar hatte Trump Unterstützung aus dem Regime selbst, denn Delcy Rodríguez, Maduros rechte Hand, ersetzte ihn unbeeindruckt. Das deutet darauf hin, dass Maduro von seinen eigenen Leuten verraten wurde. Die Frage bleibt: Was nun?
Worum es geht (TL;DR)
- Die USA entführten Maduro offenbar mit Unterstützung aus dem Regime selbst.
- Kritiker der USA schwiegen bei Maduros Menschenrechtsverstößen in Venezuela.
- Für exilierte und inhaftierte Venezolaner ändert sich trotz allem wenig.
Macron versammelte seine Kollegen, alle verurteilten die Aktion der USA als inakzeptabel. Doch die Tatsache bleibt: Es ist geschehen. Viele kritisieren die USA für die Verletzung des Völkerrechts – dieselben Stimmen schwiegen jedoch bei den Verstößen von Maduro und anderen autoritären Führern.
Doppelmoral bei Diktaturen in Venezuela
Nicolás Maduro war ein klassischer Diktator, ebenso wie Hugo Chávez, Fidel Castro und andere. Linke wie rechte Politiker neigen dazu, Diktaturen zu ignorieren, wenn sie ihrer Ideologie entsprechen. Diese Doppelmoral ist weit verbreitet.
Wer die USA jetzt kritisiert, schwieg bei Maduros Verstößen gegen die Menschenrechte in Venezuela. Niemand forderte die Freilassung politischer Gefangener oder faire Wahlen. Das gleiche Muster zeigt sich bei der Invasion der Ukraine, während die extreme Rechte Schwierigkeiten hat, den Franquismus zu verurteilen.
Die Heuchelei auf beiden Seiten ist offensichtlich, während sich für die Venezolaner wenig ändert. Exilierte und inhaftierte Venezolaner leiden weiter. Es scheint, als hätte sich alles verändert, doch bleibt alles beim Alten. Zumindest vorerst.











