Fernando Clavijo, Präsident der Kanaren, und Juan Manuel García Casañas, Vorsitzender der Volkspartei im kanarischen Parlament, haben am Dienstag die Wohnungsproblematik auf die „Erbschaft“ der vorherigen Regierung zurückgeführt. Clavijo zeigte sich jedoch überzeugt, dass die ergriffenen Maßnahmen die Situation verbessern würden. Er erklärte im Parlament, dass die Wohnpolitik der Vorgängerregierung eine „arme und völlig paralysierte Erbschaft“ sei und dass weder die PSOE noch der frühere Präsident Ángel Víctor Torres das Problem gelöst hätten.
Worum es geht (TL;DR)
- Clavijo führt Wohnungsproblematik auf Versäumnisse der Vorgängerregierung zurück.
- Wohnungsbudget steigt 2026 um über 15 Prozent auf 197,4 Millionen Euro.
- 141 Millionen Euro für Sanierung und Neubau, 37 Millionen für Zuschüsse.
Clavijo betonte, dass in den vergangenen zwei Jahren Maßnahmen ergriffen wurden, obwohl er einräumte, dass es „keine Wundermittel“ gebe.
Kanaren erhöhen Wohnungsbudget deutlich
Im Haushalt 2026 sei Wohnen eine Priorität, so Clavijo, mit einer Erhöhung des Budgets des Instituto Canario de la Vivienda um mehr als 15 Prozent auf 197,4 Millionen Euro. Davon seien 141 Millionen Euro für die Sanierung und den Neubau von Wohnungen vorgesehen, was einem Anstieg von 46 Prozent entspreche.
Zudem seien 37 Millionen Euro für den Wohnungszuschuss für junge Menschen und zwei Millionen Euro für Wohnprojekte im ländlichen Raum eingeplant.
Clavijo fügte hinzu, dass das Register der Wohnungssuchenden erweitert und die Grunderwerbssteuer (ITP) begünstigt werde, indem Alters- und Einkommensgrenzen für die Hilfe angehoben würden.
„77 Prozent der derzeitigen Steuerzahler auf den Kanaren, die eine Wohnung als Hauptwohnsitz kaufen, können von dieser Begünstigung profitieren“, sagte Clavijo. Zudem seien 80,9 Millionen Euro für Visocan vorgesehen.
Clavijo schloss mit der Überzeugung, dass diese Maßnahmen den Zugang zu Wohnraum auf den Kanaren verbessern würden, betonte jedoch, dass auch der Staat seinen Teil beitragen und das Wohnungsrecht ändern müsse.











