Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, und die spanische Finanzministerin María Jesús Montero haben am Dienstag eine Auszahlung von rund 400 Millionen Euro für die Kanaren vereinbart. Die Mittel sollen bis Ende 2025 für Projekte wie den Wiederaufbau von La Palma und die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten bereitgestellt werden. Nach dem Treffen bezeichnete der kanarische Präsident die Vereinbarung als "positiv" und nannte Details: "Die ersten 50 Millionen Euro des Jahres 2025 gehen an die Betreuung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger."
Worum es geht (TL;DR)
- Kanaren erhalten 400 Millionen Euro für Wiederaufbau und Migrantenbetreuung bis Ende 2025.
- 50 Millionen Euro fließen in die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten.
- Weitere Mittel gehen an Wasserprojekte, Primärsektor und Armutsbekämpfung auf den Inseln.
Zusätzlich werden "zwei weitere wichtige Mittel für die Kanaren freigegeben: 20 Millionen Euro für den integrierten Wasserkreislauf und hydraulische Bauwerke sowie 21 Millionen Euro für den Primärsektor auf den Kanarischen Inseln".
"Wir haben auch über La Palma gesprochen, über den 60-prozentigen IRPF-Rabatt und die 100 Millionen Euro dieses Jahres sowie die gleiche Summe des Vorjahres, die noch ausstanden", erklärte Clavijo.
Kanaren erhalten finanzielle Unterstützung
Clavijo informierte, dass die Regierung die passende gesetzliche Regelung prüfen wird, um diese Maßnahmen zu verabschieden – sei es durch ein Dekret aus Dringlichkeitsgründen oder ein im Kongress von PSOE und CC gefördertes Gesetzesprojekt in einfacher Lesung.
Die Kabinette beider Regierungen werden sich treffen, um die beste Möglichkeit zu finden, damit diese Maßnahmen vor Ende 2025 in Kraft treten.
Weitere genehmigte Mittel fließen in den Beschäftigungsplan und die Armutsbekämpfungsfonds, erklärte der kanarische Präsident. Insgesamt handelt es sich um rund 400 Millionen Euro.
Clavijo hob den wichtigen politischen Impuls hervor, den die Ministerin für Mittel gegeben hat, "die dort feststeckten".
EFE











