Am Sonntag, dem 30. November, haben sich auf Lanzarote Hunderte Selbstständige versammelt, um faire Arbeitsbedingungen und sozialen Schutz wie für Angestellte zu fordern.
Worum es geht (TL;DR)
- Hunderte Selbstständige demonstrierten auf Lanzarote für faire Arbeitsbedingungen und sozialen Schutz.
- Die Aktion war Teil einer landesweiten Bewegung in 21 spanischen Städten.
- Gefordert werden unter anderem Beitragssenkung, IGIC-Befreiung und Abbau administrativer Hürden.
Die Demonstration wurde von der Asociación de Comercios y Empresarios Ajei (ACEA) und der A.E.P. Tías organisiert. Sie verlief friedlich und in familiärer Atmosphäre mit starker Beteiligung der lokalen Wirtschaft.
Die Aktion war Teil einer landesweiten Bewegung, die in 21 Städten – darunter Arrecife auf Lanzarote – Fachleute aus allen Bereichen zusammenbrachte.
Selbstständige auf den Kanaren fordern gerechte Bedingungen
Die wichtigsten Forderungen der Selbstständigen umfassen eine sofortige und gerechte Überprüfung der Beiträge, eine Senkung der Steuerlast mit Schwerpunkt auf der IGIC in den Kanaren und einen vergleichbaren sozialen Schutz wie für Angestellte. Zudem verlangen sie die zügige Anwendung der IGIC-Befreiung für geringere Umsätze, Unterstützung für den lokalen Handel und das Unternehmertum, Abbau administrativer Hürden und das Recht auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Weiterhin fordern sie bezahlte Freistellungen bei schwerer Krankheit oder Trauerfall sowie psychologische und finanzielle Unterstützung in Krisen.
ACEA und A.E.P. Tías haben ihr Engagement bekräftigt, die Interessen der Selbstständigen auf Lanzarote zu vertreten, bis die Behörden ihre Forderungen in einem effektiven Dialog berücksichtigen.
Sie erklärten, dies sei erst der Anfang. Sie forderten keine Privilegien, sondern Gerechtigkeit und Würde für diejenigen, die mit ihrer Arbeit einen großen Teil der lokalen und touristischen Wirtschaft von Lanzarote tragen.











