El Cabildo de Fuerteventura und Museos de Tenerife haben die zehnte Ausgrabung in Lobos I gestartet. Ziel ist es, die Ausdehnung der Fundstätte zu bestimmen. Die Arbeiten dauern bis zum 15. November und sind Teil des Forschungsprojekts "Hacia la definición de las islas", wie die Inselverwaltung am Montag mitteilte.
Worum es geht (TL;DR)
- Zehnte Ausgrabung in Lobos I läuft bis 15. November zur Bestimmung der Fundstätten-Ausdehnung.
- Zwei Sondierungen sollen weitere Räume der antiken Purpurwerkstatt südlich der Playa de La Calera lokalisieren.
- Forscher mehrerer Institutionen und Museen arbeiten an einem der bedeutendsten archäologischen Orte der Kanaren.
An der neuen Kampagne beteiligen sich Forscher, Archäologen, Biologen und Spezialisten verschiedener Fachrichtungen. Sie gehören unterschiedlichen Institutionen sowie den archäologischen Museen von Fuerteventura und Teneriffa an.
Die Arbeiten sollen die Ausdehnung der Fundstätte Lobos I, einer Purpurwerkstatt, südlich der Playa de La Calera bestimmen.
Geplant sind zwei Sondierungen an unterschiedlichen Orten: eine nahe der Werkstatt am Fuße des kleinen Vulkankegels und eine weitere südwestlich in Küstennähe.
Diese Bereiche könnten weitere Räume bilden, die die Werkstatt ergänzen. Einer könnte mit alltäglichen Aktivitäten verbunden sein, der andere mit Fischerei.
Bedeutende Stätte der kanarischen Archäologie
Die archäologische Arbeit werde die gesuchten Ergebnisse liefern, sagte Kulturerbe-Rat Rayco León. Dies geschehe an einem der bedeutendsten Orte in der Geschichte der kanarischen Archäologie.
Die Leitung liegt bei Isidoro Hernández, Direktor des Archäologischen Museums von Fuerteventura, und Carmen del Arco, Professorin für Vorgeschichte. Die Generaldirektion für Kultur und Kulturerbe der Kanaren hat die Arbeiten genehmigt.
Binter unterstützt das Projekt und übernimmt die Kosten für den Transport des Teams und der Materialien.











