Die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln hat das Entomologische Überwachungssystem auf Fuerteventura aktiviert, nachdem im Oktober mehrere Aedes albopictus-Mücken in Tuineje entdeckt wurden. Nach der ersten Entdeckung wurden keine weiteren Mücken, Eier oder Larven in der Umgebung gefunden, teilten die regionalen Gesundheitsbehörden am Freitag mit.
Worum es geht (TL;DR)
- Gesundheitsbehörde aktiviert Überwachungssystem nach Fund von Aedes albopictus-Mücken in Tuineje im Oktober.
- Keine weiteren Mücken gefunden, Überwachung wird dennoch 18 Monate lang intensiv fortgesetzt.
- Seit 2013 betreiben Kanaren und Universität La Laguna ein Frühwarnsystem gegen invasive Mückenarten.
Das Überwachungssystem geht davon aus, dass die Einführung dieser Mückenart auf Fuerteventura ein isoliertes Ereignis war. Dennoch wird die Überwachung in den nächsten 18 Monaten intensiv fortgesetzt, um eine Verbreitung zu verhindern.
Überwachungssystem nach Mückenfund aktiviert
Das Überwachungssystem wurde am 1. Oktober aktiviert, nachdem ein Bewohner von Las Casitas ein Bild einer gefangenen Mücke gemeldet hatte. Techniker stellten daraufhin Fallen in der betroffenen Wohnung auf, wie es das Protokoll vorsieht.
Zusätzlich wurden sofortige Maßnahmen ergriffen: Die Behörden informierten die Bevölkerung, koordinierten verschiedene Stellen, stellten weitere Fallen auf und verbrannten Pflanzen mit Mückeneiern.
Die Überwachung wurde auf weitere Gebiete wie Gran Tarajal und Costa Calma ausgeweitet. Informationsmaterial erhielten Personen, die Mückenfunde meldeten.
Frühere Erfolge bei der Mückenbekämpfung
Die Gesundheitsbehörde betont die Bedeutung der Überwachung, um invasive Arten zu verhindern. In den Jahren 2019, 2023 und 2024 wurden Aedes aegypti-Mücken erfolgreich auf Fuerteventura und La Palma ausgerottet. Im März 2025 wurde ein Fall in Tacoronte abgeschlossen, im Juli 2025 in Santa Cruz de Tenerife.
Derzeit gibt es noch offene Fälle von Aedes albopictus am Flughafen Teneriffa Süd und von Aedes aegypti im Hafen von Santa Cruz de Tenerife sowie in Las Palmas de Gran Canaria.
Seit 2013 betreibt die Gesundheitsbehörde der Kanaren in Zusammenarbeit mit der Universität La Laguna ein Überwachungssystem, um das Auftreten invasiver Mücken frühzeitig zu erkennen.











