Die Immobilienpreise auf den Kanarischen Inseln sind im dritten Quartal um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Landesweit betrug der Anstieg 12,8 Prozent, wie das INE am Freitag mitteilte.
Worum es geht (TL;DR)
- Immobilienpreise auf den Kanaren stiegen im dritten Quartal um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
- Gebrauchte Immobilien verteuerten sich mit 13,4 Prozent so stark wie nie seit INE-Datenerhebung.
- Immobilienverkäufe gingen im Oktober um 3,6 Prozent im Jahresvergleich zurück.
Dieser Preisanstieg von Juli bis September stellt den größten Zuwachs seit dem ersten Quartal 2007 dar. Bereits im vorherigen Quartal war mit 12,7 Prozent ein Rekordwert erreicht worden.
Insgesamt steigen die Immobilienpreise seit 42 Quartalen ununterbrochen. Besonders stark verteuerten sich gebrauchte Immobilien mit einem Plus von 13,4 Prozent – dem höchsten Anstieg seit Beginn der INE-Datenerhebung.
Kanaren: Immobilienpreise steigen weiter
Neue Immobilien verteuerten sich um 9,7 Prozent, was eine Verlangsamung um 2,4 Punkte im Vergleich zum Vorquartal darstellt. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 stiegen die Preise insgesamt um 2,9 Prozent.
Gebrauchte Immobilien verzeichneten einen Anstieg von 3,3 Prozent, während neue Immobilien um 0,6 Prozent teurer wurden.
In allen Regionen stiegen die Immobilienpreise im dritten Quartal. Die höchsten Zuwächse gab es in Murcia mit 15 Prozent und in Aragón mit 14,6 Prozent.
Über dem Durchschnitt lagen auch Ceuta, Melilla, Castilla y León, Madrid, La Rioja, Asturias, Galicia und die Comunidad Valenciana. Die geringsten Anstiege wurden in Navarra und Katalonien verzeichnet.
Regionale Unterschiede auf dem Immobilienmarkt
Auf den Balearen stiegen die Preise um 12,8 Prozent, in Kantabrien um 12,6 Prozent und in Extremadura um 12,5 Prozent. In Andalusien betrug der Anstieg 12,4 Prozent, auf den Kanaren 12,2 Prozent, in Castilla-La Mancha und im Baskenland jeweils 11,6 Prozent.
Diese Entwicklungen folgen auf die Bekanntgabe, dass die Immobilienverkäufe im Oktober um 3,6 Prozent im Jahresvergleich zurückgingen. Im August hatte die Zahl der Verkäufe erstmals seit Juni 2024 abgenommen, bevor sie im September um 2,7 Prozent stieg.
Die vorläufigen Oktoberzahlen der Registradores de la Propiedad bestätigen den Rückgang seit August, trotz historisch hoher Verkaufszahlen, wie die Registradores erklärten.











