Die PP auf Lanzarote wirft der spanischen Zentralregierung vor, die Insel bei der Verteilung der Investitionen in staatliche Häfen zu benachteiligen. Besonders schwer wiegt, dass der Hafen von Arrecife in den Plänen des Ministers für die nächsten fünf Jahre nicht berücksichtigt wurde. Die Sekretärin der PP von Lanzarote und La Graciosa sowie Vizepräsidentin des Cabildo, María Jesús Tovar, bedauert, dass die Hafenanlagen der Insel von der Investition in Höhe von 600 Millionen Euro ausgeschlossen wurden, die Minister Óscar Puente kürzlich bei seinem Besuch auf dem Archipel ankündigte.
Worum es geht (TL;DR)
- PP Lanzarote kritisiert Ausschluss des Hafens Arrecife von 600-Millionen-Euro-Investition des Staates.
- Geplanter Ausbau des Kreuzfahrtanlegers für größere Schiffe und mehr Kapazität wird blockiert.
- Projekt für zehn Millionen Euro gilt als strategisch wichtig für Wirtschaft der Insel.
Zu den geplanten Maßnahmen von Puertos del Estado gehören der Damm des Handelshafens in Puerto del Rosario auf Fuerteventura, die Fertigstellung des Sphinx-Damms im Hafen von Las Palmas, die Verstärkung des Damms im Hafen von Los Cristianos auf Teneriffa und der Ribera-Kai im Hafen von Granadilla auf Teneriffa.
Ausbau des Hafens von Arrecife auf Lanzarote gefährdet
Laut Tovar behindert die Entscheidung der Regierung den im Infrastruktur-Masterplan des Hafens von Arrecife 2006 vorgesehenen Ausbau. Dieser Plan sieht die Verbindung des Kreuzfahrtanlegers mit dem südlichen Wellenbrecher vor, um größere Schiffe oder den gleichzeitigen Betrieb von zwei Schiffen zu ermöglichen.
Die PP hält dieses Projekt für entscheidend, um die ganzjährige Betriebsfähigkeit zu sichern. Tovar argumentiert, dass das Projekt, dessen Kosten auf rund zehn Millionen Euro geschätzt werden, die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Kapazität und Funktionalität des Hafens ergänzen würde, um den tatsächlichen Bedürfnissen der Insel gerecht zu werden – sowohl im Passagier- und Güterverkehr als auch im Tourismusbereich.
Sie betont, es sei unverständlich, dass eine für die wirtschaftliche Entwicklung Lanzarotes strategische Infrastruktur, die den Ein- und Ausgang von Personen, Waren und Dienstleistungen betrifft, in den nächsten fünf Jahren nicht in die Pläne des Staates aufgenommen wird.











