Die PP hat im spanischen Kongress eine Gesetzesinitiative eingebracht, um die sofortige Zahlung von 24,9 Millionen Euro an den primären Sektor der Kanarischen Inseln zu fordern. Diese Summe steht aus den Kampagnen 2022, 2023 und 2024 des zusätzlichen POSEI-Programms aus. Auch im Senat wurde die Initiative registriert, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen, ihre Verpflichtungen im Rahmen des Wirtschaftlichen und Steuerlichen Regimes der Kanaren zu erfüllen und die finanzielle Stabilität des primären Sektors zu sichern.
Worum es geht (TL;DR)
- Die PP fordert 24,9 Millionen Euro ausstehende POSEI-Gelder für Kanaren-Landwirte aus 2022 bis 2024.
- Die Regionalregierung musste 16,4 Millionen Euro vorstrecken, um 7.803 Landwirte und Viehzüchter zu unterstützen.
- Frankreich zahlt 58 Millionen Euro, Portugal 28 Millionen, Spanien bleibt bei 21 Millionen Euro.
Juan Antonio Rojas, PP-Abgeordneter der Kanaren, kritisierte, dass die Zentralregierung ihre Verpflichtungen im REF schwerwiegend verletzt habe. Dies habe die Regionalregierung gezwungen, 16,4 Millionen Euro vorzustrecken, um 7.803 Landwirten und Viehzüchtern die zugesagten Hilfen zu sichern.
Ausstehende POSEI-Zahlungen gefährden Landwirtschaft
Der POSEI-Zuschuss, vollständig vom Staat finanziert, soll die Mehrkosten durch Insellage und Abgelegenheit ausgleichen. In den letzten drei Jahren zahlte die Regierung jedoch nur die reguläre Summe von 21 Millionen Euro, obwohl sie Erhöhungen von 10 % und 20 % angekündigt hatte.
Rojas betonte, dass die ausstehende Summe von 24,9 Millionen Euro die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gefährde. Viele Landwirte könnten ihre Kampagnen nicht planen, da die versprochenen Erhöhungen ausblieben.
Die landwirtschaftlichen Organisationen der Kanaren warnen seit Monaten vor den Risiken für Betriebe und Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten. Das kanarische Parlament forderte einstimmig die Zahlung der ausstehenden Gelder.
Spanien zahlt weniger als Frankreich und Portugal
Rojas kritisierte die Diskrepanz zwischen den Erklärungen des Landwirtschaftsministers und den ausstehenden Zahlungen. Er verglich Spaniens Einsatz mit anderen EU-Ländern: Frankreich zahlt 58 Millionen Euro, Portugal 28 Millionen, während Spanien die reguläre Summe bei 21 Millionen belässt und eine historische Schuld anhäuft.
Rojas forderte, dass die spanische Regierung einen fairen und stabilen Umgang mit dem primären Sektor der Kanaren sicherstellt. Die Initiative der PP verlangt die sofortige Zahlung der ausstehenden Summen und eine angemessene finanzielle Ausstattung im Staatshaushalt 2026 und darüber hinaus.
Zudem wird eine Verbesserung des POSEI im Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 gefordert, um Kürzungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass POSEI ein unabhängiges Instrument bleibt.











