Fernando Clavijo, Präsident der Kanarischen Inseln, fordert ein Treffen mit dem spanischen Außenminister José Manuel Albares. Er will die Haltung der spanischen Regierung zur Sahara-Frage klären, um Überraschungen zu vermeiden. Clavijo äußerte sich, nachdem Raúl Acosta, Abgeordneter der Gruppe Mixto für AHI, im Regionalparlament nach den Auswirkungen der jüngsten UN-Sicherheitsratsresolution zur Sahara auf die Kanaren gefragt hatte.
Worum es geht (TL;DR)
- Clavijo fordert Treffen mit Außenminister Albares zur Klärung der Sahara-Position Spaniens.
- Kanaren verlangen Respekt für UN-Resolutionen und warnen vor marokkanischen Expansionsbestrebungen.
- Außenministerium hat trotz UN-Resolution keine klare Position zur Sahara-Frage bezogen.
Kanaren verlangen klare Position zur Sahara-Frage
Raúl Acosta betonte, dass die Kanarischen Inseln aufgrund ihrer Nähe zur Sahara moralische Autorität hätten, Gerechtigkeit und Respekt für die UN-Resolutionen einzufordern. Zudem bestehe das Risiko, dass Marokko seine expansionistischen Bestrebungen reaktiviere.
Clavijo hob hervor, dass die fehlende Positionierung des Außenministeriums die Hauptfolge der jüngsten UN-Resolution sei. Er betonte, dass das kanarische Parlament und die aufeinanderfolgenden Regionalregierungen stets die internationale Legalität respektiert hätten und eine friedliche Lösung des Konflikts anstrebten.
Präsident Clavijo mahnt Klarheit an
Der Präsident der Kanaren kritisierte, dass das Außenministerium trotz der UN-Resolution, die zu interessierten Interpretationen geführt habe, keine Position festgelegt habe. Er plädierte dafür, wachsam bezüglich der Umsetzung der UN-Beschlüsse und der verlängerten Mission der Minurso zu bleiben.
Clavijo betonte die Notwendigkeit, Missverständnisse über die UN-Resolution auszuräumen. Daher sei es wichtig, proaktiv zu sein und ein Treffen mit dem Ministerium zu fordern, um die spanische Position zu klären und Überraschungen zu vermeiden.











