Die Coalición Canaria (CC) hat am Montag die geplanten Investitionen für Lanzarote und La Graciosa im Haushaltsentwurf der Kanarischen Autonomieregierung für 2026 vorgestellt. Sie belaufen sich auf insgesamt 159 Millionen Euro, einschließlich der Mittel aus der Abrechnung von 2025 und den in den Änderungsanträgen akzeptierten Beträgen. Die Abgeordneten David Toledo, Oswaldo Betancort und Cristina Calero sowie der Generalsekretär der CC auf Lanzarote und La Graciosa, Pedro San Ginés, betonten die beispiellose Investition, die das Wohlergehen der Bevölkerung priorisieren soll.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Kanarische Regierung plant 159 Millionen Euro für Lanzarote und La Graciosa im Haushalt 2026.
- 14 Millionen Euro fließen in die Gesundheitsversorgung, darunter Patientenbetreuung und technische Verbesserungen im Hospital General.
- 18,8 Millionen Euro sind für Wohnungsbau vorgesehen, 4,8 Millionen Euro für Wasserversorgung und Bewässerungsprojekte.
Gesundheit und Soziales erhalten mehr Mittel
Pedro San Ginés erklärte, dass die Investitionen einen historischen Höchststand erreichen und um 10 Prozent wachsen – mehr als der regionale Durchschnitt. Die Mittel sollen in effektive Projekte und Dienstleistungen für die Einwohner von Lanzarote und La Graciosa fließen. Die Gesundheitsversorgung wird mit 14 Millionen Euro gestärkt, darunter 9 Millionen Euro für die Verbesserung der Patientenbetreuung und 6 Millionen Euro für technische Verbesserungen im Hospital General.
David Toledo betonte, dass die Investitionen den Grundpfeilern des Wohlfahrtssystems entsprechen, mit Steigerungen in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Bildung und Wohnungsbau. Er wies auf die geplante Anwendung des 0-Prozent-IGIC auf Grundnahrungsmittel, Krankenhausbetten und Biokraftstoffe hin, um die Energiewende zu beschleunigen.
Infrastruktur und Wohnungsbau werden ausgebaut
Der Präsident der CC, Oswaldo Betancort, hob die Investitionen in die Wasserversorgung und den Primärsektor hervor. Mittel sind für die Kläranlage von Playa Blanca und die Verbesserung von Pumpstationen vorgesehen. Zudem sollen über 4,8 Millionen Euro in hydraulische und Bewässerungsprojekte fließen. Im Bereich Wohnungsbau sind 18,8 Millionen Euro eingeplant, darunter 11,3 Millionen Euro für die Sanierung von Wohngebieten.
Cristina Calero unterstrich die Stärkung der sozialen, jugendlichen und gleichstellungspolitischen Maßnahmen auf der Insel. Dazu gehören Investitionen in einen neuen inklusiven Park in Costa Teguise und in soziale Infrastrukturen.
Die Abgeordneten betonten, dass das Budget die Zukunft der Inseln gestaltet und die dringenden Bedürfnisse der Bevölkerung adressiert. Pedro San Ginés hob hervor, dass die Investitionen einen qualitativen Sprung in der Gesundheitsversorgung darstellen.











