Socorro Beato hat in der Haushaltskommission der Kanarischen Inseln für 2026 erklärt, dass der Bereich Wohnen "die höchste Priorität der Regionalregierung" bleibt. Diese Haushaltsmittel bedeuten laut Beato "einen außergewöhnlichen Impuls für würdiges Wohnen auf den Kanaren".
Worum es geht (TL;DR)
- Das Instituto Canario de la Vivienda erhöht sein Budget 2026 um 14,9 Prozent auf 197,5 Millionen Euro.
- Das Straßenbauabkommen steigt von 204 auf 215 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte auf allen Inseln.
- Über 5 Millionen Euro fließen in die Förderung des intermodalen Verkehrs, verglichen mit 100.000 Euro 2025.
Die nationalistische Abgeordnete hob hervor, dass das Instituto Canario de la Vivienda (ICAVI) seine Mittel um 14,9 % auf 197,5 Millionen Euro erhöht, was 26 Millionen Euro mehr als im Vorjahr bedeutet. "Dieses Wachstum zeigt, dass Wohnen ein wesentlicher Pfeiler der Sozialpolitik dieser Regierung ist", versicherte sie.
Der Haushalt sieht zudem über 36 Millionen Euro für direkte Mietzuschüsse vor, zusammen mit 3 Millionen Euro für den Bono Alquiler Joven, und stärkt die Investitionen in energetische Sanierungen, um die Effizienz und Lebensqualität der Familien zu verbessern.
Wohnungsbau und Mobilität als Schwerpunkte
Die Abgeordnete der Coalición Canaria erklärte, dass die umfassende Wohnstrategie durch das ICAVI und VISOCAN umgesetzt wird, die als Motoren für den öffentlichen Wohnungsbau und die Sanierung agieren. Das ICAVI wird die direkte Förderung von Sozialwohnungen im erschwinglichen Mietregime leiten, während VISOCAN weiterhin Wohnungen erwerben und verwalten wird, in Zusammenarbeit mit Cabildos und Gemeinden, um Wohnungen bis zu 50 % unter dem Marktpreis anzubieten.
Eine der großen Neuerungen dieses Haushalts sind laut Beato die steuerlichen Neuerungen "zur Anregung des Angebots und zur Erleichterung des Erwerbs des ersten Eigenheims, insbesondere für junge Menschen".
In diesem Sinne werden die autonomen IRPF-Sätze aktualisiert und die Einkommensgrenzen erhöht, um "die Steuerlast für diejenigen zu verringern, die den Schritt zum Kauf ihres ersten Eigenheims wagen". Gleichzeitig werden Ermäßigungen bei der IGIC und der Grunderwerbssteuer eingeführt, "um die Transaktionskosten zu senken und den Erwerb von Eigentum, insbesondere für junge Menschen und gefährdete Gruppen, zugänglicher zu machen".
Investitionen in Infrastruktur und Mobilität
Jana González Alonso betonte, dass der Haushalt der Kanarischen Inseln für 2026 "einen soliden, kohärenten und an die tatsächlichen Bedürfnisse jeder Insel angepassten Fahrplan" darstellt. Sie hob hervor, dass die Jahresrate des Straßenbauabkommens von 204 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 215 Millionen Euro im Jahr 2026 gestiegen ist, was "die Fortsetzung wesentlicher Bauarbeiten auf allen Inseln und die Einhaltung des geplanten Ausführungstempos" ermöglicht.
Die nationalistische Parlamentarierin betonte zudem die Unterzeichnung der dritten Zusatzvereinbarung zum Abkommen 2018-2027, die "die Frist für die Ausführung der vorgesehenen Straßen verlängert und die Phasen des Plans anpasst".
González begrüßte auch die Aufnahme der Grünen Strategie in den Haushalt, mit mehr als einer Million Euro für die Dekarbonisierung der Verkehrsinfrastruktur des Archipels, ein Schritt, den sie als "entscheidend, um von Slogans zu Taten zu gelangen", bezeichnete.
Nachhaltige Mobilität auf den Kanaren
Die Abgeordnete aus Fuerteventura betonte die Bedeutung der Einhaltung des Finanzierungsplans des Straßenbauabkommens durch den Staat und warnte, dass "wenn die Gleichheit zwischen den Inseln nicht gewährleistet ist, das Risiko besteht, den insularen Streit, den wir so sehr zu überwinden versucht haben, wieder aufleben zu lassen".
Im Bereich Mobilität unterstrich Jana González, dass "jede Insel ihre eigene Realität und unterschiedliche Konnektivitätsprobleme hat", weshalb sie die Zusammenarbeit mit den Cabildos und Gemeinden als entscheidend für die Gestaltung effektiver Politiken ansieht.
In diesem Zusammenhang verwies sie auf die Erhöhung der Kapitaltransfers für nachhaltige städtische Mobilitätspläne, durch direkte Zuschüsse an die Gemeinden und Unterstützung der Cabildos insulares.
Zu den herausragendsten Posten zählte Jana González die über 5 Millionen Euro für die Förderung des intermodalen Verkehrs, im Vergleich zu 100.000 Euro im Jahr 2025; die 3,7 Millionen Euro des Mechanismus für Erholung und Resilienz (MRR) für die Transformation der Mobilität in Metropolregionen; sowie die neuen MRR-Fonds für die nachhaltige und vernetzte digitale Transformation des Verkehrssystems.
Die Abgeordnete der Nationalistischen Gruppe betonte die Erhöhung des Gesamtbudgets des Ministeriums um 12,90 %. "Diese Zahlen spiegeln ein klares Bekenntnis zu einem Mobilitätsmodell wider, das an die Besonderheiten unseres Landes angepasst ist", schloss Jana González.











