Die Kanarischen Inseln und die Balearen verzeichneten im dritten Quartal 2025 die höchste Scheidungsrate Spaniens mit 41,9 Scheidungen pro 100.000 Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Zahlen auf dem Archipel um 15,9 Prozent. Zwischen Juli und September 2025 registrierten die Zivilgerichte auf den Kanaren insgesamt 938 Anträge auf Trennung, Scheidung oder Annullierung, während es 2024 noch 1.116 waren.
Worum es geht (TL;DR)
- Kanaren und Balearen führen mit 41,9 Scheidungen pro 100.000 Einwohner in Spanien.
- Scheidungsanträge auf den Kanaren sanken im Jahresvergleich um 15,9 Prozent auf 938.
- Einvernehmliche Scheidungen stiegen landesweit um 2,2 Prozent, nicht einvernehmliche sanken um 40,8 Prozent.
Die Region Valencia folgte mit einer Rate von 39,5, Murcia mit 37. Beide lagen damit über dem nationalen Durchschnitt von 33,8.
Rückgang der Scheidungen auf den Kanarischen Inseln
Die niedrigsten Scheidungsraten wurden im Baskenland (26,2), in Kastilien-León (26,4) und in Kantabrien (31,1) verzeichnet. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2025 in ganz Spanien 16.444 Anträge auf Eheauflösung gestellt, ein Rückgang von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zwischen dem 1. Juli und dem 30. September gingen alle Arten von Anträgen zurück, außer den einvernehmlichen Scheidungen und den Annullierungen.
Es wurden 4.417 nicht einvernehmliche Scheidungsanträge gestellt, die einen Rückgang von 40,8 Prozent verzeichneten. Auch die nicht einvernehmlichen Trennungsanträge (147) sanken um 21 Prozent.
Mehr einvernehmliche Scheidungen in Spanien
Einvernehmliche Scheidungsanträge stiegen um 2,2 Prozent auf 11.437, während einvernehmliche Trennungsanträge um 8,9 Prozent auf 432 zurückgingen. Im dritten Quartal 2025 wurden elf Anträge auf Annullierung gestellt, nur einer weniger als im Vorjahr.
Die Anträge auf Änderung einvernehmlicher Maßnahmen stiegen um 5,1 Prozent auf 2.734, während die nicht einvernehmlichen Anträge um 44,1 Prozent auf 3.617 zurückgingen.
Die Änderungen bei der elterlichen Sorge und dem Unterhalt nicht ehelicher Kinder stiegen bei einvernehmlichen Anträgen um 6 Prozent auf 4.963, während die nicht einvernehmlichen Anträge um 34,1 Prozent auf 3.788 sanken.











