Sergio Nasarre, Professor für Zivilrecht an der Universität Rovira i Virgili in Katalonien, hat am Montag 18 Jahre erfolglose Wohnungspolitik kritisiert. Er betonte die Bedeutung von Sozialwohnungen. Kurz vor Beginn des von der kanarischen Regierung organisierten Wohnungskongresses erklärte Nasarre, seit 2011 sei der Wohnungsbau zum Erliegen gekommen – sowohl privat als auch öffentlich. Das biete keine Lösung.
Worum es geht (TL;DR)
- Professor Nasarre kritisiert 18 Jahre erfolglose Wohnungspolitik und fehlende Klarheit über Sozialwohnungen.
- Seit 2011 ist der Wohnungsbau in Spanien privat und öffentlich zum Erliegen gekommen.
- Kanarisches Wohnrecht setzt auf Anreize statt auf Enteignung und Drohungen wie andere Regionen.
Der Professor sieht das Grundproblem darin, dass niemand genau wisse, was Sozialwohnungen bedeuten.
Kanaren setzen auf neue Wohnungsstrategien
Seit der globalen Finanzkrise hätten die politischen Maßnahmen nicht funktioniert, was in eine Sackgasse geführt habe, sagte er in seinem Vortrag "Herausforderungen und Chancen des Wohnungsbaus in Spanien und auf den Kanaren".
Angesichts der Wohnkrise seien verschiedene Ansätze wie Genossenschaften erprobt worden, die jedoch rechtliche Unsicherheiten mit sich brächten, so Nasarre.
Er äußerte, das kanarische Wohnrecht enthalte Anreize, die mittelfristig funktionieren könnten – im Gegensatz zu früheren Maßnahmen anderer Regionen, die auf Enteignung und Drohungen setzten und nicht zielführend seien.











