Der Partido Socialista hat die Reaktion der kanarischen Regierung auf die jüngsten hohen Temperaturen scharf kritisiert. Die Partei bemängelte die unzureichende Umsetzung des „Protokolls für hohe Temperaturen“ durch die Bildungsbehörde.
Das Protokoll überträgt die Verantwortung auf die Schulleitungen, um bei hohen Temperaturen Maßnahmen wie vorzeitigen Unterrichtsschluss oder Fernunterricht zu ergreifen. Diese Woche zeigte jedoch, dass das System nicht funktioniert. Bei Temperaturen von bis zu 37 Grad wurden einige Schulen entlastet, während andere unter den extremen Bedingungen weiterarbeiten mussten.
Der Partido Socialista fordert die Regierung von CC-PP auf, Verantwortung zu übernehmen. Die Bildungsbehörde müsse die Protokolle zentral aktivieren, um einheitliche Maßnahmen zu gewährleisten. Die Partei betont, dass das Versäumnis, angemessen zu handeln, Menschenleben gefährden könne.
Parlament fordert Erklärungen von Bildungsminister
Der Partido Socialista fordert die kanarische Regierung auf, die bevorstehenden Haushaltspläne zu nutzen, um in die Bildung zu investieren. Die Partei verlangt, dass mindestens 5 % des BIP für Bildung ausgegeben werden, um die Infrastruktur zu verbessern.
Der sozialistische Parlamentsfraktion plant, den Bildungsminister im kanarischen Parlament zur Rede zu stellen. Ziel ist es, Klarheit über die Maßnahmen zu schaffen und die Einhaltung der Bildungsstandards zu sichern.











