Lanzarote spricht über die geplante Modernisierung des Flughafens, den Prozess um einen tödlichen Sturz in Costa Teguise und einen Heuschreckenschwarm bei Famara sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Flughafen César Manrique-Lanzarote soll 327,4 Millionen Euro erhalten
Die PSOE-Politikerin María Dolores Corujo hat 327,4 Millionen Euro für den Flughafen César Manrique-Lanzarote hervorgehoben. Die Generalsekretärin der PSOE auf Lanzarote und Kongressabgeordnete sagte, die Summe im neuen Regulierungsdokument DORA 2027 bis 2031 liege deutlich mehr als fünfmal so hoch wie in den vorherigen fünf Jahren.
Corujo erklärte, die Modernisierung solle Kapazität und Servicequalität für Einwohner und Besucher verbessern. Sie verwies auf eine langfristige Abstimmung zwischen dem Flughafenbetreiber Aena und der Inselverwaltung, die in der vergangenen Legislaturperiode begonnen habe, und forderte eine fristgerechte Umsetzung.
Gericht in Las Palmas verhandelte tödlichen Sturz in Costa Teguise
Der deutsche Angeklagte Tobias C.K. hat vor dem Geschworenengericht in Las Palmas eine Tötungsabsicht bestritten. Er sagte, er habe sich 2023 in einem Einkaufszentrum in Costa Teguise nur gegen zwei Angreifer verteidigen wollen und äußerte Mitgefühl für die Eltern des britischen Opfers T.C.J.
Die Staatsanwaltschaft forderte 13 Jahre Haft wegen Totschlags und sah es als erwiesen an, dass er den Mann am 28. Mai über eine Brüstung gestoßen habe. Die Familie verlangte 15 Jahre. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch oder fahrlässige Tötung mit Notwehraspekten, die Geschworenen begannen mit der Beratung.
Heuschreckenschwarm bei Famara hat sich zerstreut
Die Inselverwaltung hat nach einem Schwarm afrikanischer Heuschrecken bei der Caleta de Famara Entwarnung für Weinberge gegeben. Samuel Martín, Umweltbeauftragter der Verwaltung, sagte, die Tiere hätten sich nach der Sichtung am Dienstag inzwischen zerstreut und gefährdeten nach aktuellem Stand weder Wein noch andere Kulturen.
Martín erklärte, Experten prüften, ob es sich um erschöpfte ältere Tiere oder fortpflanzungsfähige Jungtiere handele. In den nächsten 48 Stunden solle die Entwicklung weiter beobachtet werden. Bei größeren Ansammlungen sollten Bürger das Notfallkonsortium, Umweltagenten oder die Landwirtschaftsstation informieren.
Inselverwaltung stellte 388.060 Euro für soziale Notfallhilfen bereit
Die Inselverwaltung hat 388.060 Euro für soziale Notfallhilfen bereitgestellt. Die Mittel richteten sich an Familien in akuter Notlage und wurden im Amtsblatt der Provinz Las Palmas veröffentlicht. Anträge konnten ab Donnerstag, dem 26. Februar, bis zum 15. November oder dem nächsten Werktag eingereicht werden.
Marci Acuña, zuständig für Soziales und Integration, sagte, die Vergabe erfolge ohne Wettbewerb, damit Dringlichkeit und objektive Bedürftigkeit im Einzelfall zählten, solange das Budget reiche. Inselpräsident Oswaldo Betancort betonte ein technisches Verfahren mit individueller Bewertung und schneller Entscheidung bei besonders schweren Fällen.
MRT verlangte Erklärungen zur Wassertariferhöhung in Tinajo
Der Movimiento Renovador de Tinajo hat Bürgermeister Jesús Machín um Erklärungen zur Wassertariferhöhung gebeten. Der Stadtrat Antonio Morales sagte, das Rathaus habe in der Versammlung des Wasserverbands von Lanzarote einer Preiserhöhung zugestimmt, obwohl der Service weiter Probleme verursache.
Morales kritisierte den Versorger Canal Gestión, der auf Lanzarote für die Wasserversorgung zuständig ist, wegen Ausfällen, hoher Rechnungen und mangelnder Reaktion auf Beschwerden. Er erinnerte an einen einstimmigen Ratsbeschluss von 2022 mit Forderungen an Verband und Unternehmen und verlangte Auskunft, was daraus geworden sei, sowie die Herausgabe angeforderter Unterlagen.
Sportverein CD Magec Tías wählte Juan Ángel Fernández zum Präsidenten
Der Club Deportivo Magec Tías hat Juan Ángel Fernández zum neuen Präsidenten gewählt. Der Mitgründer erhielt bei der Abstimmung am Mittwoch 37 Stimmen, während Marius Gal vier Stimmen bekam und zwei Stimmzettel leer blieben. Nach Angaben des Clubs beteiligten sich 64,5 Prozent der Stimmberechtigten.
Fernández kündigte an, die Arbeit der bisherigen Präsidentin Yanira Rodríguez fortzusetzen und die Organisationsstruktur zu stärken. Einwände gegen das Ergebnis konnten bis Freitag, den 27. Februar, eingereicht werden. Die endgültige Bestätigung war für den 2. März vorgesehen, sofern keine Einwände vorlagen.











