Lanzarote spricht über den Anstieg der Ferienwohnungen, den Karneval von Arrecife 2026 und ein Gerichtsurteil zu Arbeitslosengeld sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
PSOE meldet 11.083 Ferienwohnungen auf Lanzarote
Der PSOE auf Lanzarote hat einen Sprung bei Ferienwohnungen auf 11.083 gemeldet. María Dolores Corujo, Insel-Sekretärin der Partei, sagte, Wohnen sei nicht nur teuer, sondern praktisch unmöglich geworden.
Corujo führte den Zuwachs seit Juni 2023 auf fehlende Grenzen und ein angekündigtes Gesetz ohne Moratorium zurück. Sie warf der Coalición Canaria vor, das Wohnrecht zu vernachlässigen, und kritisierte, die Inselverwaltung habe 800 entfernte Einheiten betont, während fast 6.000 neue hinzugekommen seien.
Arrecife hat den Karneval 2026 mit Nostalgie-Motto vorgestellt
Die Stadt Arrecife hat das Programm für den Karneval 2026 präsentiert und auf Straßenfeste sowie Nostalgie gesetzt. Bürgermeister Yonathan de León und Vizebürgermeister Echedey Eugenio stellten Termine, Orte und Hauptakteure in der Casa de la Cultura Agustín de la Hoz vor.
Das Fest läuft vom 6. bis 18. Februar und steht unter dem Motto Kinderfernsehserien der 80er und 90er Jahre, das per Online-Abstimmung gewählt wurde. Los Tabletúos wurden als Ehrengäste benannt, das Plakat stammt vom Designer Óscar Acuña.
Gericht hat SEPE zu Nachzahlung an Mutter aus Lanzarote verurteilt
Das Obergericht der Kanaren hat den Öffentlichen Arbeitsdienst SEPE zur Zahlung von 8.937,60 Euro an eine Arbeiterin aus Lanzarote verurteilt. Das Gericht sah eine indirekte Diskriminierung von Frauen, weil Teilzeitzeiten bei der Berechnung schlechter gewertet worden waren.
Die Sozialkammer in Las Palmas stützte sich auf europäische Rechtsprechung und stellte fest, dass der Frau das Arbeitslosengeld für mehr als 52-Jährige seit März 2019 zugestanden habe. Gegen das Urteil kann binnen zehn Tagen Revision zur Vereinheitlichung der Rechtsprechung eingelegt werden.
Polizeiwagen in Tías hat sich nahe Puerto del Carmen überschlagen
Die Lokalpolizei in Tías hat einen Unfall mit einem Streifenwagen gemeldet, der nahe dem Rancho Texas Park auf dem Dach in einem Kreisverkehr lag. Der Vorfall passierte am Freitag gegen 9 Uhr, die Ursache blieb zunächst unklar.
Rettungskräfte versorgten die Beamten vor Ort, verletzt wurde nach Angaben nicht niemand. Der Unfall sorgte kurzzeitig für Verkehrsbehinderungen und beeinträchtigte einen Abzweig der LZ-40.
GES-Hubschrauber hat verletzte Wanderin bei Femes gerettet
Der Rettungshubschrauber des Grupo de Emergencias y Salvamento hat eine 70-jährige Wanderin nach einem Sturz bei Femes gerettet. Das Notfallzentrum 112 teilte mit, die Frau habe sich am Donnerstagnachmittag auf einem schwer zugänglichen Pfad im Gemeindegebiet von Yaiza verletzt.
Feuerwehrleute hatten den Hubschrauber angefordert und die Retter brachten die Frau zum Flughafen auf Lanzarote. Der kanarische Rettungsdienst Servicio de Urgencias Canario diagnostizierte ein moderates Trauma an der unteren Extremität, anschließend ging es ins Hospital Dr. José Molina Orosa.
Sport auf Lanzarote hat wichtige Termine und Weichenstellungen erlebt
Lanzarote Puerto del Carmen hat am Samstag in León in der División de Honor Oro femenina gegen Caja Rural Cleba gespielt. Die Gastgeberinnen standen vor dem Spiel auf Rang sieben, während das Team von Lanzarote als Tabellenletzter mit drei Punkten antrat.
Im Basketball hat der CB Ariagona aus Arrecife am Samstag in La Guancha auf Teneriffa gespielt und blieb laut Spielbericht auf Erfolgskurs. Außerdem hat der CD Magec Tías zwei Kandidaturen für die Clubpräsidentschaft registriert, die Wahl ist für den 25. Februar angesetzt.
Arrecife hat den Friedenstag in der städtischen Kita begangen
Die Stadt Arrecife hat den Día Escolar de la No Violencia y la Paz in der städtischen Kindertagesstätte gefeiert. Abigail González, Leiterin der Bildungsabteilung, sagte, öffentliche Institutionen müssten Aktivitäten für Toleranz, Solidarität und friedliche Konfliktlösung gerade bei Kindern stärken.
Die Schüler erinnerten sich an Mahatma Gandhi und arbeiteten spielerisch zu Menschenrechten, Empathie und Respekt. Die Bildungsabteilung erklärte, solche Aktionen gehörten zu einem Ansatz, der Bildung auch als Entwicklung verantwortungsbewusster Bürger versteht.











