Der Inselrat von Lanzarote hat den Auftrag für ein neues System zur Kontrolle von Verkehr und Besucherzahlen in Arrecife, San Bartolomé und Teguise vergeben. Die Maßnahme ist zu 85 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms für nachhaltiges Wachstum 2014–2020 finanziert und markiert einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur auf der Insel.
Der Auftrag ging an das Unternehmen NEW ENERGY CONCEPT 2020, S.L. für 163.781,80 Euro zuzüglich IGIC. Das Projekt umfasst die Lieferung und Installation intelligenter Geräte, die es ermöglichen, in Echtzeit die Anzahl der Fahrzeuge auf den Hauptverkehrsstraßen der drei Gemeinden zu erfassen.
Verkehrsüberwachung auf Lanzarote wird ausgebaut
Jacobo Medina, Inselrat für öffentliche Arbeiten, betonte die strategische Bedeutung der Initiative. „Diese Technologie wird uns präzise Daten über das Verkehrsaufkommen an wichtigen Punkten der Insel liefern. Damit optimieren wir nicht nur die Planung künftiger Investitionen, sondern stärken auch die Verkehrssicherheit und die Mobilität in zunehmend überlasteten Bereichen“, erklärte Medina.
Medina hob hervor: „Das Ziel ist klar: Wissen, um besser zu entscheiden. Lanzarote braucht Werkzeuge, mit denen wir Verkehrsprobleme frühzeitig erkennen und die Mobilitätspolitik an die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger anpassen können. Dank der europäischen Kofinanzierung machen wir einen entscheidenden Schritt hin zu einem effizienteren, nachhaltigeren und besser vernetzten Straßennetz.“
Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur auf Lanzarote
Das System, für das der Vertrag bereits unterzeichnet wurde, soll an strategischen Abschnitten der genannten Gemeinden installiert werden. Es liefert kontinuierlich automatisierte Verkehrsdaten und unterstützt so technische und politische Entscheidungen zur Verbesserung der Mobilität auf der Insel.





