Die Regierung der Kanarischen Inseln hat eine Budgeterweiterung von einer Million Euro beschlossen, um die Regenwasserinfrastruktur in Argana Alta, Arrecife, zu verbessern und ein Projekt zur Kapazitätserweiterung am Barranco de El Hurón in Costa Teguise auf Lanzarote zu entwickeln. Der zuständige Minister für Territorialpolitik, Manuel Miranda, erklärte, dass diese Maßnahmen vom Inselrat für Wasser durchgeführt werden, um die Auswirkungen starker Regenfälle in diesen Gebieten zu mildern.
Die Budgetanpassung ermöglicht eine Förderung des Inselrats für Wasser auf Lanzarote, der die Projekte umsetzen wird. Ziel ist es, Schäden durch starke Regenfälle zu vermeiden, wie sie zuletzt am 12. April mit mehr als 200 Vorfällen auftraten.
In Argana Alta, Arrecife, wird das Projekt elf regelmäßig von Überschwemmungen betroffene Punkte umfassen. Geplant ist die Installation von Einläufen in der Straße Tanganillo sowie an Kreuzungen mit den Straßen Jorge Luis Borges und Alejo Carpentier. In der Straße Trillo werden ähnliche Maßnahmen an mehreren Punkten durchgeführt, und bestehende Hindernisse für den Wasserabfluss werden entfernt.
Regierung von Lanzarote verbessert Wassermanagement
Auch in der Avenida de Los Geráneos und den Straßen Iguazú, Tenderete, Hermanos Álvarez Quintero, Ranchos de Pascua, Saltona und Taro sind Arbeiten geplant. In der Straße Taro wird zudem die Kapazität des Fußgängertunnels unter der LZ-3 verbessert. Die Arbeiten sollen innerhalb von acht Monaten nach Baubeginn abgeschlossen sein.
Die zweite Maßnahme der Regierung mit dem Inselrat ist die Planung eines Wasserrückhaltesystems am Barranco del Hurón. Dieses System soll den Hochwasserschutz für Costa Teguise verbessern, indem es den Wasserfluss reduziert und Speicherplätze für Regenwasser schafft, die für landwirtschaftliche oder öffentliche Gartenbewässerung genutzt werden können.
Beide Gebiete sind im aktuellen Hochwasserrisikomanagementplan von Lanzarote als Bereiche mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko eingestuft.











