Die kanarische Regierung hat eine Zusatzvereinbarung zur Fortführung des archäologischen Forschungsprojekts am Fundort San Marcial de Rubicón auf Lanzarote unterzeichnet. Die Vereinbarung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Rathaus von Yaiza, der Universität von Las Palmas de Gran Canaria und der Universität von La Laguna und wird von der Ressortleiterin für Universitäten, Wissenschaft, Innovation und Kultur, Migdalia Machín, verantwortet.
Die Aktualisierung des Abkommens ist eine Reaktion auf den jüngsten Fund von 13 Bestattungen, darunter vier Kinder, der eine Neuausrichtung der wissenschaftlichen und technischen Prioritäten des Projekts erforderlich machte. Das Team hatte bereits im Oktober 2024 einen der vermutlich ersten Kalköfen auf Lanzarote dokumentiert, was die Einzigartigkeit der Fundstätte weiter unterstreicht und die Notwendigkeit vertiefender Untersuchungen bekräftigt.
Archäologisches Forschungsprojekt auf Lanzarote erhält zusätzliche Förderung
Mit der Zusatzvereinbarung stellt das Ressort 150.000 Euro zusätzlich bereit, die über die Generaldirektion für Kultur und Kulturerbe an die beiden öffentlichen Universitäten der Kanaren verteilt werden. Diese Mittel ergänzen die bereits in früheren Projektphasen zugesagten Ressourcen und entsprechen dem Antrag der wissenschaftlichen Leiterinnen des Projekts, Mª del Cristo González Marrero und Mª Esther Chávez Álvarez.
Ressortchefin Migdalia Machín betonte: „Der Schutz des kulturellen Erbes der Kanaren ist eine Aufgabe von vitaler Bedeutung, nicht nur um zu verstehen, wer wir waren, sondern auch, um das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und unsere Identität in die Zukunft zu tragen.“ Sie hob hervor: „Jeder archäologische Fund ist eine Chance, unsere Geschichte zu würdigen, und das verlangt, dass die Institutionen Verantwortung übernehmen, Ressourcen bereitstellen und Kontinuität sichern.“
Kanarische Universitäten und Regierung stärken Zusammenarbeit
Seit Beginn des Projekts engagierten sich die beteiligten Institutionen aktiv und erkannten die Bedeutung für die historische und kulturelle Forschung auf den Kanarischen Inseln an. Die nun unterzeichnete Zusatzvereinbarung festigt das Bekenntnis der Regierung zur wissenschaftlichen Forschung an den öffentlichen Universitäten und zur Bewahrung des historischen Erbes des Archipels.











