Die Dirección Insular de la Administración General del Estado in Lanzarote hat eine neue Sensibilisierungskampagne gegen Gewalt an Frauen gestartet. Diese wird über die Linie 03 von IntercityBus durch die Insel reisen und Costa Teguise, Arrecife, Playa Honda und Puerto del Carmen verbinden.
Worum es geht (TL;DR)
- Lanzarote startet Sensibilisierungskampagne gegen Gewalt an Frauen auf Buslinie 03.
- Motto "Nos queremos Vivas" soll Gesellschaft mobilisieren und Prävention fördern.
- Kampagne bietet Opfern Hilfe über Telefon 016, E-Mail und WhatsApp-Kanal.
Unter dem Motto "Nos queremos Vivas" will die Initiative die Gesellschaft gegen geschlechtsspezifische Gewalt mobilisieren. Mobile Werbung dient dabei als direktes Mittel, um Botschaften der Prävention, des Respekts und der Solidarität zu verbreiten.
Die Kampagne wird von Europäischen Fonds zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen finanziert und in Zusammenarbeit mit IntercityBus durchgeführt. Sie stärkt das institutionelle Engagement für Gleichheit und die Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt in allen gesellschaftlichen Bereichen.
Öffentliche Verkehrsmittel auf Lanzarote als Plattform gegen Gewalt
Das zentrale Bild der Kampagne zeigt einen Frauenkörper, der aus verschiedenen Menschen besteht, die sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt erheben. Drei ineinander verschlungene Hände symbolisieren Unterstützung, Schutz und Fürsorge für die Opfer.
Zusätzlich bietet die Kampagne nützliche Informationen über verfügbare Ressourcen für Opfer von Gewalt gegen Frauen:
• Telefon 016 – Unterstützung bei allen Formen von Gewalt gegen Frauen.
• E-Mail: [email protected]
• WhatsApp-Kanal: 600 000 016
"Wir möchten diese Botschaft in jeden Winkel der Insel tragen. Der Kampf gegen Gewalt an Frauen betrifft uns alle, und der öffentliche Nahverkehr ist ein idealer Ort, um viele Bürger zu erreichen", betonte Pedro Viera, Direktor Insular der Administración General del Estado in Lanzarote.
Olga Betancor, Leiterin der Unidad de Violencia de Género, hob hervor, dass "die ständige Präsenz von Präventionsbotschaften zur Sensibilisierung, Bildung und zum Brechen des Schweigens beiträgt, das viele Opfer noch umgibt. Wir möchten daran erinnern, dass geschlechtsspezifische Gewalt kein privates, sondern ein gesellschaftliches Problem ist, das wir gemeinsam beseitigen müssen."











