Lanzarote spricht über die knappe Niederlage von Zonzamas, die Trauer um Ricardo Melchior und neue Forderungen zur Migrationspolitik sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Zonzamas Lanzarote verliert in Granollers mit 23:22
Zonzamas Plus Car Lanzarote hat beim KH 7 BM Granollers knapp verloren. Das Team hielt in der Liga Guerreras Iberdrola lange dagegen, blieb aber in entscheidenden Angriffen zu unpräzise.
Granollers ging zur Pause mit 13:11 in Führung, nachdem Zonzamas zuvor zwischenzeitlich vorn gelegen hatte. In der zweiten Hälfte brachte Mbongo Masseu das Team wieder heran, doch Torhüterin Marta Mera verhinderte den Ausgleich. Am Ende reichte eine späte Aufholjagd nicht, Valentina Menucci hatte Zonzamas zuvor im Spiel gehalten.
FECAI hat den Tod von Ricardo Melchior betrauert
Die Federación Canaria de Islas hat den Tod von Ricardo Melchior Navarro öffentlich gewürdigt. Der frühere Präsident der Inselverwaltung von Teneriffa galt als prägende Figur der kanarischen Verwaltung und als Vorreiter bei erneuerbaren Energien.
Melchior begann 1987 als Vizepräsident der Inselverwaltung von Teneriffa und verantwortete später Bereiche wie Planung, Wirtschaftsentwicklung sowie Landwirtschaft und Wasser. Von 1999 bis 2013 führte er die Inselverwaltung, von 2004 bis 2008 vertrat er Teneriffa als Senator. FECAI Präsidentin Lola García sprach Freunden und Familie ihr Beileid aus.
Podemos hat Wahlrecht für Migranten gefordert
Podemos hat nach der von der spanischen Regierung beschlossenen außerordentlichen Legalisierung von Migranten ohne Papiere weitere Schritte verlangt. Die Partei kündigte an, sich für ein Wahlrecht einzusetzen, entweder durch erleichterte Einbürgerung oder durch Änderungen am Wahlgesetz.
Europaabgeordnete und politische Sekretärin Irene Montero erklärte am Samstag in Saragossa, Rechte dürften nicht an Papiere geknüpft bleiben. Generalsekretärin und Abgeordnete Ione Belarra kritisierte ein aus ihrer Sicht faktisches Zensuswahlrecht und forderte, Menschen mit Lebensmittelpunkt in Spanien müssten auch wählen dürfen.
Vox hat Regularisierung als Risiko für Sozialsysteme bezeichnet
Vox Generalsekretär Ignacio Garriga hat die Regularisierung von Migranten scharf kritisiert. Er sagte bei einer von Vox organisierten Protestveranstaltung gegen Niedrigemissionszonen in Barcelona, die Maßnahme werde die Ankunft von Millionen Menschen auslösen.
Garriga erklärte, dies werde Wartelisten im Gesundheitswesen verlängern, den Wohnungsmarkt weiter belasten und die Unsicherheit erhöhen. Zudem griff er die Regierung nach dem Zugunglück in Adamuz in der Provinz Córdoba an und warf ihr eine kriminelle Regierungsführung vor.
Sumar hat Reformplan für Ausländerbehörden verlangt
Sumar hat im spanischen Abgeordnetenhaus einen Antrag zur Verstärkung der Ausländerbehörden eingebracht. Die Partei verlangte einen dringenden und strukturellen Plan, der Stellen dauerhaft besetze und die Personalstruktur an neue rechtliche und demografische Bedingungen anpasse.
Sumar begründete dies mit veralteten Strukturen, Fluktuation, unzureichender Ausbildung und veralteten IT Systemen. Auch ein ineffizientes Terminvergabesystem begünstige Betrug wie den Verkauf von Terminen. Gefordert wurden modernisierte Technik, einheitliche Kriterien, Audits sowie transparente Terminvergabe und regelmäßige öffentliche Berichte.
RTVE hat „La bola de cristal“ digital zurückgebracht
RTVE hat die Folgen von „La bola de cristal“ wieder online gestellt. Der Sender stellte die Kultsendung aus den 1980er Jahren auf seiner Webseite mit verbesserter Bild und Tonqualität bereit.
Das von Lolo Rico geleitete Format lief von 1984 bis 1988 und brach mit Konventionen klassischer Kindersendungen. Der Titelsong „Abracadabra“ stammte von Alaska, komponiert von José María Cano. In der Sendung traten unter anderem Pablo Carbonell und Anabel Alonso auf, zudem wurden Künstler wie Santiago Auserón und Hombres G präsentiert.
Ministerium hat Kampagnen für Gleichstellung 2026 geplant
Das spanische Ministerium für Gleichstellung hat für 2026 eine Kampagne zu „verantwortungsvollen Männlichkeiten“ mit 2.020.000 Euro vorgesehen. Die Maßnahme sollte vom 1. April bis 30. November in verschiedenen Medien laufen und sich besonders an Männer richten.
Das Ministerium unter Leitung von Ana Redondo plante insgesamt sechs Kampagnen mit 14.218.525 Euro, darunter eine große Initiative gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Weitere Themen betrafen Menschenhandel, Prostitution, Gleichbehandlung von LGTBI+ Personen und den Kampf gegen Rassismus. Digitale Medien sollten am häufigsten genutzt werden, gefolgt von Radio und TV.











