Der Vizepräsident der Kanarischen Inseln, Manuel Domínguez, hat am Freitag die bisherige Verwaltung und Kommunikation des Wirtschaftlichen und Steuerlichen Regimes (REF) des Archipels scharf kritisiert. Er erklärte, dass das REF, obwohl es eine bedeutende wirtschaftliche Stärke darstellt, weitgehend unbekannt sei. Domínguez betonte: „Das REF ist der große Unbekannte unserer Region, trotz seiner Rolle als unsere größte wettbewerbsfähige Stärke.“
Bei einer Pressekonferenz in Las Palmas auf Gran Canaria zur Vorstellung der 52. Generalversammlung der Iberoamerikanischen Vereinigung der Handelskammern führte Domínguez als Beweis für seine Behauptungen die „Überraschung“ an, die er bei einem Besuch in der Dominikanischen Republik erlebte. Dort habe er die Vorteile des REF für ausländische Investoren auf den Kanaren erläutert.
Obwohl zahlreiche regionale Regierungen an der Erneuerung und internationalen Förderung des REF gearbeitet haben, sieht Domínguez weiterhin einen erheblichen Bedarf an verstärkter Werbung sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kanaren.
Manuel Domínguez fordert verstärkte REF-Promotion
Domínguez betonte: „Wurden in der Vergangenheit Maßnahmen ergriffen? Ja, aber nicht ausreichend. Wurden Maßnahmen ergriffen? Ja, aber nicht klar genug. Wurden Maßnahmen ergriffen? Ja, aber nicht mit dem Glauben an das REF, den wir jetzt haben.“
Der Vizepräsident hob hervor, dass die verstärkte Unterstützung der kanarischen Regierung für das REF durch die Einführung eines neuen REF-Kommissars unterstrichen wird. Diese Position zeigt laut Domínguez, dass „jetzt mehr über das REF gesprochen wird“ als in der Vergangenheit.











