Die Fundación Mapfre Canarias hat am Dienstag ihr Sozialhilfsprogramm für 2026 vorgestellt. Mit 150.000 Euro werden Projekte zur sozialen Entwicklung und Unterstützung benachteiligter Gruppen auf mehreren Inseln gefördert.
Worum es geht (TL;DR)
- Fundación Mapfre Canarias fördert zehn soziale Projekte mit insgesamt 150.000 Euro.
- Projekte unterstützen Bildung, Inklusion, psychische Gesundheit und Behindertensport auf mehreren Inseln.
- Die Stiftung investierte in 40 Jahren über 100 Millionen Euro auf den Kanaren.
Zehn Projekte erhalten jeweils 15.000 Euro. Sie unterstützen Menschen in prekären Lebenslagen – ein Hauptanliegen der Stiftung, wie Präsident Ignacio Baeza erklärte.
Baeza betonte, dass die Stiftung Projekte zur sozialen Inklusion, Bildung, psychischen Gesundheit und zum Behindertensport vorantreibt. Er dankte den oft anonymen Verantwortlichen der sozialen Einrichtungen für ihre Arbeit.
Soziale Inklusion auf Gran Canaria, Teneriffa und La Palma
Auf Gran Canaria wurde die Asociación Educativa Educom Canarias ausgewählt. Mit "Afila el lápiz" stärkt sie die schulische Motivation und Unterstützung von Kindern in Jinámar. Auf Teneriffa plant die Asociación Maye den "Bosque comestible inclusivo" an der Universität La Laguna, während Finca Berta Menschen mit Behinderung in die ökologische Landwirtschaft integriert.
Auf La Palma fördert Padisbalta mit "Somos Padisbalta 2.0" inklusive audiovisuelle Workshops, während Adfilpa inklusive Sport- und Freizeitaktivitäten anbietet. Auf La Gomera arbeitet die Asociación Diver Gomera an emotionaler Entwicklung und Autonomie für Menschen mit Behinderungen.
Projekte auf Fuerteventura, Lanzarote und La Graciosa
Auf Fuerteventura startet "Play and Train" ein Projekt zur Inklusion von Menschen mit Behinderung in die traditionelle kanarische Ringerkunst. Auf Lanzarote und La Graciosa setzt die AMPA-Föderation auf emotionale Bildung und Achtsamkeit für 800 Kinder aus benachteiligten Vierteln.
Maria Soledad Artigue von der AMPA-Föderation betonte die Bedeutung der körperlichen Selbsterkenntnis in Zeiten zunehmender Technologieabhängigkeit. Marlene Felipe Torres von Padisbalta erklärte, dass die Nutzer durch Workshops ihre Erfahrungen digital teilen werden.
Mariona Masdemont von "Play and Train" hob hervor, dass Sport Menschen mit geistiger Behinderung hilft, soziale Kontakte zu knüpfen. David Batista von der Stiftung präsentierte ein Innovationslabor, um Netzwerke für Menschen mit Behinderung zu schaffen.
Die Fundación Mapfre Canarias feiert 40 Jahre Engagement auf den Kanaren. Ignacio Baeza erinnerte daran, dass über 100 Millionen Euro investiert wurden, davon 40 Millionen in den letzten zehn Jahren. Esther Martel, Direktorin der Stiftung, betonte den positiven Einfluss auf das Wohl der kanarischen Gemeinschaft.











