Die Zahl der irregulären Migrantenankünfte in Spanien hat sich bis zum 15. September um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringert. Besonders auffällig ist der Rückgang auf den Kanaren, wo die Ankünfte um 53 Prozent sanken, während die Balearen einen Anstieg von mehr als 5.400 Personen verzeichneten, was einem Zuwachs von 70,9 Prozent entspricht.
Diese Daten stammen aus dem jüngsten Bericht des spanischen Innenministeriums zur irregulären Migration. Bis zum 15. September kamen 5.465 Migranten auf die Balearen, 3.197 mehr als im Jahr 2024, und es wurden 294 Boote gezählt, ein Anstieg von 55,6 Prozent.
Im Gegensatz dazu verzeichneten die Kanaren einen deutlichen Rückgang. Bis zum 15. September erreichten 12.487 Migranten den Archipel, was einem Rückgang von 53,3 Prozent im Vergleich zu den 26.758 Ankünften im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Ankünfte auf den Kanaren gehen deutlich zurück
Alle Migranten erreichten die Kanaren über den Seeweg in 204 Booten, 190 weniger als im Vorjahr, was einem Rückgang von 48,2 Prozent entspricht.
Insgesamt kamen 26.211 Migranten nach Spanien, 11.759 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Mehrheit der Migranten, insgesamt 23.583 Personen, erreichte Spanien über den Seeweg. Davon kamen 5.600 in 412 Booten auf dem Festland an, was einem Rückgang von 4,8 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht.
Zusammen mit den Balearen stiegen die Ankünfte auf dem Landweg in Ceuta (2.401 Migranten) und Melilla (277), was einem Gesamtwachstum von 25,9 Prozent entspricht.











