Die kanarische Präsidialabteilung hat vier neue Beamte in die Staatsanwaltschaften der beiden Provinzen aufgenommen, um die Bearbeitung von Fällen unbegleiteter minderjähriger Migranten zu beschleunigen. Diese Maßnahme erfolgte auf Anfrage der Oberstaatsanwältin der Region, María Farnés Martínez. Am Freitag teilte die Abteilung mit, dass am 6. Oktober zwei Verwaltungsbeamte in der Staatsanwaltschaft von Santa Cruz de Tenerife und zwei weitere in Las Palmas ihren Dienst antraten.
Diese Beamten sollen die Bearbeitung von Akten der 1.200 minderjährigen Schutzsuchenden, die weiterhin unter der Obhut der kanarischen Regierung stehen, sowie der 1.800, die in Einrichtungen anderer autonomen Gemeinschaften überstellt werden müssen, unterstützen. Auch neue Ankünfte werden berücksichtigt.
Kanaren beschleunigen Verfahren für Minderjährige
Die Anfrage wurde am 23. September von der Generaldirektion für Beziehungen zur Justizverwaltung erhalten und am 30. September im Justizausschuss genehmigt. Zudem hat die Präsidialabteilung mitgeteilt, dass die forensischen Altersbestimmungstests in den beiden Instituten für Rechtsmedizin (IML) der Kanaren priorisiert wurden.
In der Provinz Las Palmas werden diese Tests direkt im IML durchgeführt, und die Ergebnisse werden an die Staatsanwaltschaft übermittelt. In der Provinz Santa Cruz de Tenerife finden die Tests im entsprechenden Krankenhaus oder medizinischen Zentrum statt, und die Ergebnisse werden an das IML von Teneriffa gesendet, welches dann den Bericht an die Staatsanwaltschaft weiterleitet.
Die kanarische Regierung betonte, dass sie weiterhin materielle, personelle und finanzielle Ressourcen bereitstellt, während sie darauf wartet, dass der Staat die Obhut der asylsuchenden Minderjährigen übernimmt und die Überstellung der minderjährigen Migranten in andere Gemeinschaften gemäß dem RD 658/2025 durchführt.











