Der Regierungsrat der Kanarischen Inseln hat eine Haushaltsänderung beschlossen. 1,4 Millionen Euro fließen in Sicherheitsmaßnahmen an Stränden in 20 Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern. Zu den begünstigten Gemeinden zählen Agaete und Moya auf Gran Canaria, El Rosario und weitere auf Teneriffa sowie mehrere auf La Palma, La Gomera, El Hierro und Lanzarote.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Kanaren stellen 1,4 Millionen Euro für Sicherheitsmaßnahmen an Stränden in 20 Gemeinden bereit.
- Ein neuer Gesetzestext soll das 2018 aufgehobene Sicherheitsdekret ersetzen und einheitliche Standards schaffen.
- Rettungsschwimmerverbände und soziale Akteure beteiligen sich am Dialog für das künftige Zivilschutzgesetz.
Neue Regelung für Badesicherheit auf den Kanaren
Manuel Miranda, Minister für Territorialpolitik, erklärte, dass seit Ende 2023 mit der Fecam an einem neuen Gesetzestext gearbeitet werde. Dieser soll das 2018 erlassene und später aufgehobene Sicherheitsdekret ersetzen.
Die Subventionen sollen die Kosten der Umsetzung des alten Dekrets in kleineren Gemeinden teilweise ausgleichen. Ziel sei es, ein einheitliches Sicherheitsniveau an den Stränden des Archipels zu schaffen, betonte Miranda.
Am Dialog beteiligen sich auch Rettungsschwimmerverbände, die Vereinigung Canarias 1.500 kilómetros de costa und weitere soziale Akteure. Die Ergebnisse fließen in das künftige Gesetz zum Kanarischen Zivilschutzsystem ein, dessen erste Dialogphase mit über 200 Experten abgeschlossen ist.











