Die Diócesis de Canarias freut sich über den geplanten Papstbesuch auf den Kanarischen Inseln. Bischof Cristóbal Déniz ist überzeugt, dass Papst León XIV. damit seine Wertschätzung für die Inselbewohner zum Ausdruck bringen möchte, die sich angesichts der Migration aus Afrika und Lateinamerika solidarisch gezeigt haben. Die Kanaren seien nicht nur Grenze, sondern auch ein Ort respektvoller Aufnahme, erklärte Déniz.
Worum es geht (TL;DR)
- Papst León XIV. plant den ersten Papstbesuch auf den Kanarischen Inseln überhaupt.
- Bischöfe sehen den Besuch als Wertschätzung für Solidarität bei Migration aus Afrika.
- Genaue Daten und besuchte Inseln sind noch nicht bekannt.
Bischof José Mazuelos koordiniert den Besuch derzeit in Rom. Er ist überzeugt, dass León XIV. den Menschen Hoffnung, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit vermitteln werde. Die Ankündigung sei von großer Bedeutung – sowohl für die Gläubigen als auch für die nicht-gläubigen Bewohner der Kanaren.
Erster Papstbesuch auf den Kanarischen Inseln
Welche Inseln der Papst besuchen wird und wann genau, steht noch nicht fest. Der Besuch Leóns XIV. soll auch den Wunsch seines Vorgängers Franziskus erfüllen, der mehrfach die Kanaren besuchen wollte. Die Bischöfe der Inseln hatten ihn bereits bei seinem Amtsantritt eingeladen.
Déniz betonte, dass es sich um den ersten Papstbesuch auf den Kanaren handelt – einem Ort, den die ersten christlichen Missionare 1351 erreichten. Die Eroberung durch Kastilien dauerte von 1402 bis 1496.
Der Bischof sieht den Besuch als historischen Moment für die Inseln, der sie ins Licht rückt und auf ihre verschiedenen Realitäten und Probleme aufmerksam macht. In der Region gebe es eine breite Akzeptanz für die sozialen Botschaften der Päpste, die Frieden, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit fördern.











