Der PP hat am Mittwoch den neuen Gebührensatz von Aena für den Transport von Reisenden auf den Kanarischen Inseln abgelehnt. Die Maßnahme sei ein schwerer Schlag für die Wirtschaft der Inseln und ein direkter Angriff auf den Tourismus und die Bewohner, so die Partei. Der PP von Canarias kündigte an, die spanische Regierung und das Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität aufzufordern, diese Gebühr sofort zurückzuziehen. Dies erklärte Jennifer Curbelo, die Exekutivsekretärin für Infrastruktur, Transport und Wohnen.
Worum es geht (TL;DR)
PP kritisiert neue Aena-Gebühr auf den Kanaren
Curbelo betonte, dass die Regierung Spaniens die Inseln mit dieser Entscheidung im Stich lasse. Die Maßnahme belaste nicht nur den Tourismus und die Transportunternehmen, sondern treffe auch die Einwohner der Kanaren hart. Anders als in anderen Regionen sei das Fliegen auf den Kanaren eine Notwendigkeit. Jede Kostensteigerung an den Flughäfen wirke sich direkt auf das tägliche Leben der Bewohner aus.
Die neue Gebühr von Aena soll auf den Flughäfen von Teneriffa Süd und Lanzarote eingeführt und später auf alle Flughäfen des Archipels ausgeweitet werden. Curbelo kritisierte den Mangel an Dialog und technischer Rechtfertigung sowie die Missachtung der insularen Realität. Die Gebühr sei eine auferlegte Belastung, die die wirtschaftliche Lage der Inseln verschlechtere.
Finanzielle Belastung für Transportunternehmen und Tourismus
Zusätzlich zu dieser neuen Gebühr plant Aena, die allgemeinen Flughafengebühren im Jahr 2026 um durchschnittlich 6,44 % zu erhöhen. Diese Maßnahmen stellen laut PP eine erhebliche finanzielle Belastung dar, die die Mobilität verteuert und die Wettbewerbsfähigkeit der Kanaren als Reiseziel mindert. Die geschätzten Kosten könnten bis zu 6.000 Euro monatlich pro Fahrzeug betragen, was für viele Unternehmen untragbar sei.
Der Transport von Reisenden sei eine strategische Infrastruktur für das touristische Modell der Kanaren, so Curbelo. Die neuen Gebühren würden den Verkehrskollaps, die Zunahme des CO2-Ausstoßes und einen unkontrollierten Tourismus fördern. Die Entscheidung stehe im Widerspruch zu den Zielen einer nachhaltigen Mobilität und eines verantwortungsvollen Tourismus.











