Der Partido Socialista auf Lanzarote hat die alarmierende Lage der Zentren für besondere Beschäftigung auf den Kanarischen Inseln scharf kritisiert und eine sofortige Lösung vom regionalen Regierung gefordert, um den Verlust von mehr als 500 Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung zu verhindern.
Seit Februar erhielten diese Zentren keine Subventionen mehr vom Servicio Canario de Empleo (SCE), was ihre Existenz gefährdet. Die Asociación Canaria de Centros Especiales de Empleo (Accee) warnte, dass die Schulden die Zwei-Millionen-Euro-Marke überschreiten könnten und bezeichnete die Verwaltung der Hilfen durch den SCE als „chaotisch“.
Lucía Olga Tejera, Sekretärin für Behinderung in der Exekutive des PSOE von Lanzarote, forderte dringende Maßnahmen der Regierung der Kanarischen Inseln. Sie bedauerte, dass eine Verwaltungsentscheidung die Arbeitsplätze von Hunderten von Menschen gefährdet, die bereits mit zahlreichen Barrieren auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind.
PSOE auf Lanzarote fordert schnelle Maßnahmen
„Diese Zentren bieten nicht nur Arbeit, sondern auch Würde, Autonomie und soziale Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Die Untätigkeit der Regierung der Kanarischen Inseln setzt all dies aufs Spiel“, erklärte Tejera. Sie erinnerte daran, dass die Zentren seit Monaten keine Subventionen erhalten und die Situation kritisch sei: „Viele Einrichtungen stehen kurz vor der Schließung. Dies ist nicht nur eine wirtschaftliche Krise, sondern auch eine Krise der Rechte. Die administrative Ineffizienz darf nicht diejenigen bestrafen, die am meisten Unterstützung benötigen.“
Der PSOE von Lanzarote forderte die Regionalregierung auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Normalität bei der Bearbeitung der Hilfen schnell wiederherzustellen, um die Lebensfähigkeit der Zentren und die Fortsetzung der Arbeitsplätze zu sichern.
„Wenn wir von Inklusion, sozialer Gerechtigkeit und Rechten sprechen, dann ist jetzt der Moment, dies mit Taten zu beweisen. Die Kanaren können es sich nicht leisten, wegzuschauen“, schloss Tejera.











