Der PSOE auf Lanzarote kritisiert die Ausschreibung von 200 Sozialwohnungen in Maneje durch Visocan, die mit über zweieinhalb Jahren Verspätung erfolgt ist. Die Wohnungen gehören zum zweiten Bauabschnitt, den der PSOE am Ende der letzten Legislaturperiode vorbereitet hatte.
Worum es geht (TL;DR)
- Ausschreibung von 200 Sozialwohnungen in Maneje erfolgte mit über zweieinhalb Jahren Verspätung.
- PSOE hatte das Projekt vorbereitet, die aktuelle Regierung blockierte es während der Wohnungsnot.
- Viele Familien wurden aus dem Mietmarkt verdrängt oder mussten Lanzarote verlassen.
María Dolores Corujo, Insel-Sekretärin des PSOE und Abgeordnete im Kongress, stellte klar: Es handelt sich nicht um eine neue Initiative der aktuellen Regierung der Kanaren, sondern um ein Projekt, das der PSOE vorbereitet hatte und das blockiert wurde, während sich die Wohnungsnot verschärfte.
Corujo betonte, dass diese Verzögerung in einer kritischen Phase für den Wohnungsmarkt auf Lanzarote auftrat. Die Situation verschärfte sich durch das Gesetz zur Ferienvermietung, das die Zahl der Ferienwohnungen verdoppelte und die Mietpreise in die Höhe trieb.
Familien verlassen die Insel wegen Wohnungsnot
Viele Familien konnten in den letzten zweieinhalb Jahren keine angemessene Wohnung finden, wurden aus dem Mietmarkt verdrängt oder mussten die Insel verlassen, während die kanarische Regierung Projekte blockierte, die bereits bereit waren.
Der PSOE auf Lanzarote wirft der aktuellen Regierung vor, die verspätete Umsetzung eines geerbten Projekts als eigene Leistung zu verkaufen, obwohl die Bauarbeiten längst hätten beginnen sollen.
Corujo unterstrich, dass öffentliche Wohnungsbauprojekte keine Propaganda oder ungerechtfertigte Verzögerungen dulden. Jedes verlorene Jahr hatte reale soziale Konsequenzen für Hunderte von Familien auf Lanzarote.











