Ángel Víctor Torres, Generalsekretär der PSOE auf den Kanarischen Inseln, hat am Montag erklärt, dass seine Partei trotz der aktuellen Herausforderungen die Regionalwahlen 2027 gewinnen und eine neue progressive Regierung bilden könnte. Dies äußerte er bei einem Treffen, das von "Canarias 7" organisiert wurde. Dabei betonte er die Loyalität, die er als Minister für territoriale Politik der kanarischen Regierung entgegengebracht habe. Zugleich kritisierte er, dass die Kluft zwischen Arm und Reich trotz der 18 Millionen Touristen jährlich siebenmal größer sei als im Rest des Landes.
Worum es geht (TL;DR)
- PSOE-Chef Torres will 2027 die Regionalwahlen gewinnen und eine progressive Regierung bilden.
- Die Partei strebt eine Vereinigung der linken Kräfte an und hat eine Vereinbarung mit NC.
- Torres warnt vor Vox und schließt jede Koalition mit der extremen Rechten aus.
Torres hob hervor, dass frühere Minister wie José Manuel Soria (PP) Entscheidungen gegen die Kanaren getroffen hätten, während die Regierung unter Pedro Sánchez positive Maßnahmen für die Inseln ergriffen habe – insbesondere für La Palma und die Umverteilung von Migranten. Er erinnerte an die Wahlerfolge der PSOE 2023 und sieht für 2027 viel Potenzial.
PSOE will linke Parteien vereinen
Torres sprach auch über die Bemühungen, die linken Parteien zu vereinen, um verlorene Stimmen zu mobilisieren. Er bestätigte, dass die PSOE eine aktive Vereinbarung mit NC habe. Zugleich hinterfragte er die Haltung von Municipalistas Primero Canarias: Ob sie weiterhin progressiv seien oder mit CC zusammenarbeiten, die liberale und konservative Politik verfolgen.
Er warnte vor den Gefahren eines möglichen Aufstiegs der extremen Rechten in Spanien, vertreten durch Vox, und teilte die Bedenken des aktuellen Präsidenten der Kanaren, Fernando Clavijo (CC). Torres äußerte, dass eine Zentralisierung der europäischen Haushalte durch Parteien wie Vox ein großes Problem für die ultraperipheren Regionen darstellen könnte.
Nach den nächsten Regionalwahlen müsse man klären, ob Parteien bereit seien, mit Vox zu koalieren – was eine Bedrohung für abgelegene Gebiete wie die Kanaren darstellen würde. Torres betonte, dass seine Partei niemals mit der extremen Rechten koalieren werde.
Demokratische Werte und Geschichtsbewusstsein
Torres hob die Bedeutung demokratischer Werte hervor und warnte vor der Gefahr, die von Bewegungen ausgeht, die an totalitäre Regime erinnern. Er betonte, dass junge Menschen die Geschichte kennen sollten und dass die Demokratie es erlaube, dass Parteien wie Vox im Parlament vertreten seien – aber auch, dass man sich gegen extremistische Tendenzen verbünden könne.
Er erinnerte daran, dass die Diktatur unter Franco soziale, politische und wirtschaftliche Probleme brachte, und kritisierte gewalttätige öffentliche Äußerungen gegen politische Gegner. Torres bekräftigte, dass er solche Einstellungen nicht unterstütze und sie verurteilen werde.











