Die Audiencia Nacional hat die Auslieferung eines Mannes nach Marokko genehmigt, der auf den Kanarischen Inseln festgenommen wurde. Ihm wird vorgeworfen, einer Organisation anzugehören, die illegale Überfahrten nach Europa organisiert. Die spanische Justiz sieht die Voraussetzungen der doppelten Strafbarkeit erfüllt, da das Delikt sowohl in Spanien als auch in Marokko strafbar ist.
Worum es geht (TL;DR)
- Audiencia Nacional genehmigt Auslieferung eines mutmaßlichen Schleusers nach Marokko.
- Mann wurde am 22. Mai in Puerto del Rosario festgenommen.
- Verdächtiger soll Teil eines Netzwerks für illegale Überfahrten sein.
Die Verteidigung argumentierte, die Auslieferungsanfrage sei fehlerhaft, doch die Audiencia Nacional befand die Beweise für ausreichend. Der Mann wurde am 22. Mai in Puerto del Rosario von der Polizei festgenommen, nachdem eine internationale Fahndung von marokkanischer Seite vorlag.
Auslieferung wegen Schleuserverdachts genehmigt
Der Verdächtige soll Teil eines Netzwerks sein, das illegale Ausreisen aus Marokko organisiert. Bei einer Hausdurchsuchung in Sidi Ifni im Juli 2024 fanden die Behörden Beweise, darunter ein Schlauchboot und GPS-Geräte. Der Mann erklärte, er kenne die anderen Beteiligten, da er selbst nach Spanien ausreisen wollte.
In einer Sitzung am 23. Mai äußerte der Festgenommene seinen Wunsch, nicht ausgeliefert zu werden. Dennoch wurde Untersuchungshaft ohne Kaution angeordnet. Die Ermittlungen laufen weiter, um die Beteiligten des Netzwerks zu identifizieren.











