Die Guardia Civil hat einen Bewohner von Arrecife wegen Betrugsverdachts vernommen. Er soll fast 10.000 Euro von einem Mann aus Valverde de Leganes (Badajoz) durch den ‚Kind in Not‘-Trick ergaunert haben. Der Betrug begann, als das Opfer eine Nachricht von jemandem erhielt, der sich als seine Tochter ausgab und behauptete, ihr Telefon sei kaputt. In der Nachricht wurde dringend Geld gefordert, um ein angebliches finanzielles Problem zu lösen.
Der Betrogene überwies daraufhin 9.850 Euro auf das angegebene Konto. Später stellte er fest, dass seine Tochter keine Nachricht gesendet hatte und informierte sofort die Guardia Civil, die die Ermittlungen aufnahm.
Guardia Civil deckt Betrug auf den Kanaren auf
Die Ermittler analysierten Telefon- und Bankdaten in Zusammenarbeit mit Finanzinstituten und Telekommunikationsanbietern. Sie konnten das Telefon und das Konto, auf das das Geld überwiesen wurde, identifizieren.
Dank der schnellen Reaktion der Behörden und Banken wurde das Geld eingefroren und konnte zurückgeholt werden. Der mutmaßliche Täter, ein Einwohner von Arrecife, wurde identifiziert und von der Guardia Civil auf Lanzarote vernommen. Die Ermittlungen wurden an das Gericht in Olivenza weitergeleitet.
Die Guardia Civil erklärt, dass dieser Betrugstyp darin besteht, die Identität eines nahen Verwandten zu fälschen, um das Opfer emotional zu manipulieren und zu Geldüberweisungen zu bewegen.
Um solche Betrügereien zu vermeiden, raten die Behörden, misstrauisch gegenüber dringenden Geldforderungen zu sein, selbst wenn sie von vermeintlichen Familienmitgliedern stammen. Man sollte die Identität der Person überprüfen und keine persönlichen oder finanziellen Informationen preisgeben. Bei Verdacht sollte man sofort die Bank kontaktieren und den Vorfall melden.











