Beatriz Salazar, Präsidentin der Confederación Empresarial de Lanzarote (CEL), warnte am Montag, dass die angekündigte Erhöhung der Beitragszahlungen für Selbstständige durch das spanische Ministerium für soziale Sicherheit Arbeitsplätze gefährdet und die Wirtschaft der Insel stark beeinträchtigen könnte.
Worum es geht (TL;DR)
- Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge für Selbstständige gefährdet Arbeitsplätze auf Lanzarote.
- Selbstständige leiden unter steigender Steuerlast, hohen Kosten und neuen administrativen Vorschriften.
- CEL fordert schrittweise Änderungen und Kompensationsmechanismen für Geringverdiener.
In einer Mitteilung erklärte sie, dass diese Maßnahme den wirtschaftlichen Druck auf Selbstständige verschärft – besonders auf einer Insel wie Lanzarote, wo Transport-, Wohn- und Versorgungskosten bereits über dem nationalen Durchschnitt liegen.
Salazar betonte, dass die Lage der Selbstständigen derzeit äußerst schwierig sei. Sie leiden unter steigender Steuerlast und neuen Vorschriften wie der elektronischen Rechnung oder der Arbeitszeiterfassung, die ihre administrative Belastung erhöhen.
Selbstständige auf den Kanaren kämpfen mit wachsenden Herausforderungen
Zusätzlich sei der soziale Schutz für Selbstständige noch immer deutlich geringer als für Angestellte, was sie in eine verletzliche Position bringe, fügte sie hinzu.
Salazar sieht darin einen direkten Schlag gegen mittelständische Unternehmer. Sie fordert, die Regeln zu vereinfachen, Stabilität zu gewährleisten und den Selbstständigen Sicherheit zu bieten, anstatt den Druck weiter zu erhöhen.
Die Präsidentin der CEL betonte, dass Selbstständige das Rückgrat der Wirtschaft Lanzarotes bilden. Sie machen einen bedeutenden Teil des wirtschaftlichen Gefüges der Insel aus, insbesondere in Bereichen wie Handel, Gastronomie, Tourismus, persönliche Dienstleistungen und kulturelle Aktivitäten.
Die Erhöhung komme in einer Phase der wirtschaftlichen Abschwächung. Sie gefährde die Fortführung vieler kleiner Unternehmen direkt und könne das Beschäftigungsniveau beeinträchtigen, äußerte sie.
Salazar argumentiert, dass jede Änderung des Beitragssystems schrittweise erfolgen und Geringverdiener nicht benachteiligen sollte. Zudem sollten Mechanismen zur Kompensation oder vorübergehende Vergünstigungen für Selbstständige mit geringeren Einnahmen eingeführt werden.
Ebenso hält sie es für notwendig, eine Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen nach Regionen und Sektoren durchzuführen, wobei die besondere Insellage der Kanaren berücksichtigt werden sollte.











