Die spanische Regierung hat bis zum 21. November 780 unbegleitete minderjährige Asylbewerber in das System der internationalen Aufnahme und des Schutzes integriert. Diese Frist hatte der Oberste Gerichtshof festgelegt. 127 Minderjährige sollen noch in dieser Woche verlegt werden. Pilar Cancela, Staatssekretärin für Migration, erklärte, das Urteil des Obersten Gerichtshofs werde mehr als erfüllt.
Worum es geht (TL;DR)
- Spanien integrierte bis 21. November 780 unbegleitete minderjährige Asylbewerber gemäß Gerichtsbeschluss.
- 127 Minderjährige stehen noch zur Verlegung an, 88 warten auf Bearbeitung durch die Kanaren.
- Die Zusammenarbeit zwischen Spanien und den Kanaren wird unter Aufsicht des Gerichts fortgesetzt.
Am Freitag, dem 21. November, endet die 15-tägige Frist des Gerichts. Bis dahin sollen 780 Minderjährige in das System integriert sein, so Cancela. Der Regierung fehlen noch Daten von etwa 70 bis 80 Minderjährigen, die von der kanarischen Regierung bereitgestellt werden müssen.
Kanaren unterstützen Integration unbegleiteter Minderjähriger
Vor dem dritten Gerichtsbeschluss waren bereits 337 Jugendliche integriert. Seitdem kamen 260 weitere hinzu, 127 stehen noch zur Verlegung an. Insgesamt warten 88 Minderjährige auf weitere Bearbeitung durch die kanarische Regierung.
Quellen des interadministrativen Ausschusses Spaniens und der Kanaren für unbegleitete minderjährige Asylbewerber berichteten, dass nach Ablauf der Frist am 21. November dem Obersten Gerichtshof der Nachweis der Umsetzung vorgelegt werde. Beide Seiten werden weiterhin mit neu ankommenden minderjährigen Asylbewerbern auf den Inseln zusammenarbeiten, solange das Gericht keine endgültige Entscheidung trifft.
"Wir haben der kanarischen Regierung ausreichende Ressourcen zur Verfügung gestellt, um das Urteil zu erfüllen", sagte Cancela. Die interadministrative Zusammenarbeit ende nicht mit dieser Frist, sondern werde unter der Aufsicht des Obersten Gerichtshofs fortgesetzt.











