Der Stadtrat von Teguise hat ein Kooperationsabkommen mit der Föderation der landwirtschaftlichen und fischereilichen Verbände Castillo de Teguise (FASAT) unterzeichnet. Dieses Abkommen ermöglicht die Nutzung einer Halle im Agrotechnologiezentrum der Gemeinde für die kommenden vier Jahre. Ziel ist es, den Raum für die Aufzucht von Vieh zu nutzen und damit die Aktivitäten der Landwirte in der Gemeinde zu unterstützen.
Die Vereinbarung umfasst auch die Installation eines Wasserzählers, der die Wasserversorgung in der Halle sicherstellt. Dies unterstreicht das Engagement der Gemeinde für die Förderung der lokalen Landwirtschaft und Viehzucht. Die Bürgermeisterin von Teguise, Olivia Duque, betonte: „Die Gemeinde arbeitet weiterhin eng mit dem Primärsektor zusammen, indem sie Ressourcen und Infrastrukturen bereitstellt, die zur Sicherung ihrer Lebensfähigkeit und Nachhaltigkeit beitragen. Dieses Abkommen ist ein weiteres Beispiel für unseren Willen, an der Seite der Landwirte und Viehzüchter von Teguise in besonders schwierigen Zeiten zu stehen.“
Förderung der Landwirtschaft auf Lanzarote
Die Stadträtin für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, Myriam Jorge, hob hervor, dass „wir mit dieser Überlassung einen wichtigen Schritt machen, damit die Mitglieder von FASAT über mehr Ressourcen und Sicherheit verfügen. Wir werden weiterhin Initiativen fördern, die die Selbstversorgung stärken, Kosten senken und den Generationswechsel im Primärsektor unterstützen.“
Parallel dazu hat die Gemeinde FASAT auch ein Grundstück im Bergland für die landwirtschaftliche Nutzung überlassen, insbesondere für den Anbau von Luzerne zur Tierfütterung. Dieses Projekt, das vor einigen Monaten als Pilotversuch gestartet wurde, hat bereits positive Ergebnisse gebracht und soll erweitert werden, um die Produktion zu steigern, Kosten zu senken und die Selbstversorgung der Landwirte zu verbessern.
Nachhaltige Zukunft für die Viehzucht in Teguise
Zusätzlich zur Verbesserung der aktuellen Bedingungen der Landwirte möchte die Gemeinde Teguise, dass dieses Abkommen als Grundlage für weiterreichende Projekte in der Zukunft dient. Die Einführung der Ziegenaufzucht im Agrotechnologiezentrum und die lokale Produktion von Luzerne zielen darauf ab, den wirtschaftlichen Druck auf den Sektor zu verringern und ein nachhaltigeres und realitätsnahes Arbeitsmodell zu festigen.

