Der Sozialistische Partei von Tinajo hat öffentlich kritisiert, dass Tinajo als einziger Ort auf Lanzarote keine steuerlichen Vergünstigungen zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen in Wohnhäusern gewährt. Ein Bericht der Handelskammer von Lanzarote zeigt, dass sechs der sieben Gemeinden auf der Insel Nachlässe von bis zu 50 Prozent auf die Grundsteuer (IBI) bieten. Tinajo bleibt die einzige Gemeinde, für die solche Anreize nicht dokumentiert sind.
Die sozialistische Stadträtin Begoña Hernández erklärte: „Wir sprechen hier von einer einfachen, effektiven und notwendigen Maßnahme, um die Installation von Solarpaneelen in Haushalten zu fördern, die Stromrechnung zu senken und Lanzarote energetisch unabhängiger zu machen.“ Sie betonte, dass Tinajo als Ausnahme kein Zufall sei, sondern das Ergebnis eines „in der Vergangenheit verhafteten“ Regierungsteams, das die Energiewende nicht ernst nehme.
Photovoltaik-Förderung auf Lanzarote
Die fehlenden Vergünstigungen in Tinajo beschränken sich nicht nur auf die Grundsteuer. Ein Bericht der Stiftung Renovables, der die Situation auf nationaler Ebene untersucht, zeigt, dass Gemeinden wie Tías, Yaiza und San Bartolomé – die dritt-, viert- und fünftgrößten Orte auf Lanzarote – beim Steuer auf Bau-, Installations- und Bauarbeiten (ICIO) Nachlässe von 50 bis 80 Prozent gewähren.
Hernández kritisierte weiter: „Während andere Rathäuser erkennen, dass diese Maßnahmen nicht nur der Umwelt, sondern auch den Familienbudgets zugutekommen, fehlt es Tinajo weiterhin an einer klaren energiepolitischen Strategie.“ Sie warf dem Bürgermeister vor, notwendige Schritte für ein nachhaltigeres und gerechteres Modell zu vermeiden.
Sozialisten fordern Energiewende in Tinajo
Die Sozialisten in Tinajo fordern die Gemeindeverwaltung auf, die Steuergesetze zu aktualisieren und Maßnahmen zur Förderung sauberer Energien einzuführen. Hernández schloss: „Wir können es uns nicht leisten, in so grundlegenden Fragen wie Nachhaltigkeit das Schlusslicht auf Lanzarote zu bleiben. Wir fordern Verantwortung und entschlossenes Handeln.“









