Ecologistas en Acción Lanzarote hat das Projekt zur Erweiterung der Straße LZ-40 als „Fehler, der Generationen belasten wird“ bezeichnet. Diese Straße verbindet den Flughafen der Insel mit Puerto del Carmen im Gemeindegebiet von Tías. Die Umweltschutzorganisation kritisierte in einer Mitteilung den Ausbau des Straßennetzes auf Lanzarote. Sie erklärte, das Cabildo von Lanzarote sei nicht in der Lage, einen aktiven, kostenlosen und effizienten Mobilitätsplan zu verwalten, der die klimatischen Veränderungen auf der Erde berücksichtigt.
Worum es geht (TL;DR)
- Ecologistas en Acción kritisiert die Erweiterung der Straße LZ-40 auf Lanzarote als Fehler.
- Die Organisation bemängelt fehlende Studien zu Verkehrsursachen und effizienten Alternativen.
- Mehr Straßen führten zu mehr Verkehr, Emissionen und Landschaftsverlust, so die Umweltschützer.
Die Umweltschützer betonten, dass der Boden und die Landschaft das größte Erbe der Insel seien und deren Zerstörung durch neue Straßen für eine geringfügige Zeitersparnis eine Fehlentscheidung darstelle.
Das Projekt widerspreche dem gesunden Menschenverstand und verstärke die Abhängigkeit vom Auto, so die Organisation. Sie fügte hinzu, dass die Erweiterung die Mobilitätsanforderungen nicht löse.
Kanaren: Kritik an Straßenprojekt
Die Organisation bezeichnete das Vorhaben als „schweren strategischen Fehler“, der die Möglichkeit untergrabe, Mobilitätsprobleme zu lösen. Es diene lediglich politischen Zwecken, während es als historische Forderung dargestellt werde.
Weiterhin hob die Organisation hervor, dass es keine ausreichenden Studien gebe, die die tatsächlichen Ursachen des Verkehrs analysierten oder effizientere Alternativen bewerteten.
Die Umweltschützer bedauerten, dass kein umfassendes Mobilitätskonzept entwickelt werde, das öffentlichen, effizienten und kostenlosen Transport einbeziehe, kritische Verkehrspunkte berücksichtige, landschaftliche und soziale Auswirkungen bewerte und echte Lösungen für den südlichen Zugang zum Flughafen biete.
Ohne eine solche Analyse sei jede Straßenerweiterung improvisiert, ineffizient und gegen das Allgemeininteresse gerichtet, da mehr Straßen zu mehr Verkehr, höheren Emissionen, Lärm, Geschwindigkeit, Unfällen, Bodenverbrauch und Landschaftsverlust führten, so die Organisation.











