Der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln hat die Verurteilung eines Mannes auf Teneriffa wegen Drogenhandels bestätigt. Der Angeklagte muss vier Jahre und sechs Monate ins Gefängnis und eine Geldstrafe von 5000 Euro zahlen. Der Gerichtshof bedauerte, dass die Strafe nicht erhöht werden konnte, da die Staatsanwaltschaft kein Rechtsmittel eingelegt hatte, obwohl der Angeklagte als "professioneller Drogenverkäufer" bezeichnet wurde.
Worum es geht (TL;DR)
- Oberster Gerichtshof bestätigt Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten wegen Drogenhandels.
- Polizei fand über 30 Gramm Kokain und 90 Gramm Haschisch im Haus.
- Angeklagter verkaufte Drogen im Stadtteil Los Andenes in La Laguna.
Der Angeklagte erklärte, er habe aufgrund finanzieller Schwierigkeiten gehandelt. Er sei Aktionär des CD Tenerife und sowohl er als auch seine Partnerin seien drogenabhängig, was die in seinem Haus gefundene Droge erkläre.
Ermittlungen in La Laguna führten zur Festnahme
Nach Hinweisen auf Drogenhandel im Bereich des Muñeco de Nieve in La Laguna überwachte die Einheit für Drogen und organisiertes Verbrechen die Gegend von März bis April des Vorjahres. Dabei identifizierten die Ermittler den 62-jährigen Angeklagten als Verkäufer in der Nähe von zwei Bars im Stadtteil Los Andenes. Mehrere Käufer wurden abgefangen, bei denen Haschisch gefunden wurde, was zu Verwaltungsstrafen führte.
Eine richterlich genehmigte Hausdurchsuchung führte zur Entdeckung von über 30 Gramm Kokain mit 84 Prozent Reinheit und 90 Gramm Haschisch im Haus des Verurteilten. Der Verkauf dieser Drogen hätte 2500 Euro eingebracht, davon 642 Euro für Cannabis und fast 2000 Euro für Kokain.
Vor dem Obersten Gerichtshof argumentierte der Angeklagte, dass die Beweisbewertung fehlerhaft sei und seine prozessualen Rechte verletzt worden seien. Diese Argumente wies das Gericht als "üblich" und "nicht stichhaltig" zurück.
Das Gericht bestätigte, dass die ursprüngliche Verurteilung auf rechtmäßig erlangten Beweisen basierte. Die Hauptbeweise waren die Aussagen der beteiligten Beamten sowie die von ihnen erstellten Berichte.










