Der parlamentarische Block von Vox hat am Freitag eine vollständige Ablehnung des Haushaltsentwurfs 2026 der Regierung von CC und PP eingereicht. Dieser setze laut Vox die Politik des "Pacto de las Flores" fort, anstatt sie umzukehren. Der wirtschaftliche Plan der Regionalregierung ignoriere die echten Bedürfnisse der Kanaren und verschwende Mittel in ideologischen Projekten.
Worum es geht (TL;DR)
- Vox lehnt den Haushaltsentwurf 2026 der Regierung von CC und PP vollständig ab.
- Die Partei kritisiert steigende Schulden von 6.680 Millionen Euro und fehlende IGIC-Senkung.
- Vox fordert Abschaffung des Ministeriums für Ökologische Transition und mehr Mittel für Gesundheit.
Vox fordert eine drastische Reduzierung unnötiger politischer Ausgaben, eine Umverteilung der Ressourcen zugunsten von Gesundheit und öffentlichen Diensten, die Nutzung natürlicher Ressourcen zur Erreichung der Energie- und Industriesouveränität sowie Unterstützung für den Primärsektor und den Tourismus.
Kritik an Migrationspolitik und Schuldenlast
Vox will die unkontrollierte Massenmigration stoppen, die laut Partei 200 Millionen Euro kostet. Die Haushalte seien eine Enttäuschung, da sie den politischen Wandel von 2023 nicht widerspiegeln und die Politik der vorherigen Legislaturperiode fortsetzen.
Mit einem Viertel der Kanaren in Armut und 700.000 Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten sei es unverantwortlich, die Schulden auf 6.680 Millionen Euro im Jahr 2026 zu erhöhen, kritisiert Vox. Zudem werde das Versprechen, die IGIC zu senken, nicht eingehalten.
Abschaffung des Ministeriums für Ökologische Transition gefordert
Vox schlägt die Abschaffung des Ministeriums für Ökologische Transition vor, da dessen Management als gescheitert angesehen wird. Zur Lösung der Probleme im Stromsystem solle die Option der Kernenergie geprüft werden.
Im Wohnungsbau sieht Vox die Lösung in echten Steueranreizen, dem beschleunigten Bau von Sozialwohnungen und der nationalen Priorität beim Zugang. Auch die Senkung von ITP, AJD und IGIC wird gefordert.
Mehr Mittel für Primärsektor und Gesundheitswesen
Im Primärsektor sollen die Mittel erhöht werden, da die aktuelle Summe von 156 Millionen Euro als unzureichend gilt. Diese sollen in Bewässerung, Infrastrukturverbesserung und die Förderung des Generationenwechsels fließen.
Im Gesundheitswesen will Vox die prekäre Situation der Fachkräfte beenden, Ressourcen für die Primärversorgung bereitstellen und Alternativen zu den sozialen und gesundheitlichen Mängeln, wie die häusliche Krankenpflege, suchen.
Vox kritisiert die Ausgaben von 60,9 Millionen Euro für RTVC, das als Propagandaapparat der kanarischen Regierung angesehen wird. Diese Haushalte müssten vollständig überarbeitet werden, um die Realität des Archipels zu verändern, abseits ideologischer Ausgaben, schließt Vox.











