Der Stadtrat von Haría trauert um Juana Casanova Rodríguez. Die angesehene Bürgerin erhielt 2012 den Preis Haría für ihren herausragenden Beitrag zur Gemeinschaft. Bürgermeister Alfredo Villalba sprach im Namen des gesamten Stadtrats sein Mitgefühl aus.
Worum es geht (TL;DR)
- Juana Casanova Rodríguez starb im Alter von 97 Jahren in Haría.
- Sie erhielt 2012 den Preis Haría für ihren Beitrag zur Gemeinschaft.
- Ihr Leben widmete sie der Bildung, Wohltätigkeit und Kultur in Haría.
Juana Casanova Rodríguez wurde am 27. März 1927 in Haría geboren. Sie war das sechste Kind von Zenón Casanova Rodríguez und Francisca Rodríguez Lasso. Schon früh widmete sie sich der Bildung, der Familienpflege und verschiedenen solidarischen Initiativen.
Nach Abschluss ihrer Schulbildung mit 14 Jahren arbeitete sie in der Bäckerei ihres Vaters und engagierte sich in wohltätigen Projekten der Pfarrei, insbesondere in der Acción Católica unter der Leitung von Pfarrer Juan Arocha.
Hilfe für Bedürftige und Bildungsarbeit in Haría
In schwierigen Zeiten ohne öffentliche Unterstützung half sie bedürftigen Familien, besuchte Kranke und organisierte Projekte wie die Kleiderkammer von Cáritas. Sie sorgte dafür, dass Bedürftige das Nötigste erhielten. Als Katechetin und Betreuerin förderte sie die Bildung von Kindern und Jugendlichen.
Musik und Kultur lagen ihr am Herzen. Sie war Mitglied des Kirchenchors und nahm an lokalen Theaterstücken und Zarzuelas teil, darunter Las campanas de mi pueblo. Sie bildete sich in Schneiderei und als Klinikhelferin weiter, gab ihr Wissen an viele Frauen der Gemeinde weiter und sicherte sich nach dem Tod ihrer Eltern ihre Unabhängigkeit.
Bis ins hohe Alter blieb sie aktiv im Gemeindeleben, engagierte sich in christlichen Gruppen und unterstützte die religiöse Erziehung von Kindern und Familien.











