Der Bürgermeister von Yaiza, Óscar Noda, hat am Dienstag einen Vertrag über 1,8 Millionen Euro mit der Arbeitsgemeinschaft Horinsa – Excavaciones Tiagua unterzeichnet. Die Vertragsfirma verpflichtet sich, innerhalb von elf Monaten die Abwasseranlagen im Dorf Uga zu errichten. Das Projekt umfasst den Bau eines Kanalisationsnetzes und die Installation zweier unterirdischer Pumpstationen. Noda erklärte, dass das Projekt vom Rathaus entworfen wurde und durch das Ministerium für den ökologischen Übergang und die demografische Herausforderung Spaniens mitfinanziert wird.
Bereits im Mai hatte der Bürgermeister die Dorfbewohner zusammen mit dem Bauausschussmitglied Ángel Lago und einem städtischen Techniker über den Umfang der Maßnahmen informiert. Anwohner und Geschäftsinhaber müssen keine Arbeiten außerhalb ihrer Grundstücke durchführen, jedoch sind Anpassungen notwendig, um die Abwässer von den Klärgruben zu einem Punkt nahe der Haus- oder Geschäftsfassade zu leiten. Dort wird der Anschluss an das Kanalisationsnetz in Absprache mit der Baufirma erfolgen.
Abwasserprojekt in Uga ohne eigene Kläranlage
Das Projekt in Uga sieht keine eigene Kläranlage vor, da die Abwässer zur Station in Puerto del Carmen gepumpt werden sollen. Diese Maßnahme ist Teil eines anderen Projekts, das von übergeordneten Verwaltungen, dem Cabildo von Lanzarote und der Regierung der Kanaren, umgesetzt werden muss.
Die Arbeiten in Uga ermöglichen die Sammlung und das Pumpen von Abwässern aus Wohnhäusern und Geschäften zur Klärung. Dabei wird sichergestellt, dass die Arbeiten den geforderten Qualitäts-, Sicherheits- und Effizienzstandards entsprechen. „Wir werden ein Treffen mit der Arbeitsgemeinschaft und den Dorfbewohnern organisieren, um den Arbeitsplan vorzustellen, der beispielsweise von den Bewohnern von El Golfo vermisst wird, die auf den Beginn der vom Cabildo vergebenen Sanierungsarbeiten warten“, schloss Óscar Noda.





