Ein Rettungshubschrauber hat am Samstag einen 47-jährigen Deutschen aus dem Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma geborgen. Der Mann war gegen 11.24 Uhr in schwer zugänglichem Gelände im Gemeindegebiet von El Paso gestürzt und hatte sich dabei ein moderates Trauma am Bein zugezogen.
Die Rettungszentrale der 112 Canarias alarmierte umgehend die Einsatzkräfte, nachdem eine Meldung über den Unfall eingegangen war. Der Verletzte befand sich an einem Ort, der für Rettungsteams am Boden kaum erreichbar war.
Rettungseinsatz im Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma
Ein Hubschrauber des kanarischen Notfall- und Rettungsdienstes (GES) nahm die Bergung vor und brachte den Mann zur Hubschrauberlandeplattform am Hospital General de La Palma. Dort übernahm ein Rettungswagen des kanarischen Rettungsdienstes (SUC) die weitere Versorgung und brachte den Patienten in die Klinik.
Die Guardia Civil dokumentierte den Vorfall und leitete die notwendigen Ermittlungen ein. Der Gesundheitszustand des Verunglückten wurde von den Einsatzkräften als moderat eingeschätzt.
Deutscher Wanderer nach Sturz auf La Palma im Krankenhaus
Der Unfall ereignete sich in einem schwer zugänglichen Bereich des Nationalparks, sodass eine Rettung per Hubschrauber erforderlich war. Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte ermöglichte eine schnelle Versorgung des Verletzten.
Die Behörden auf La Palma weisen regelmäßig auf die Gefahren beim Wandern in abgelegenen Regionen hin und empfehlen, stets auf markierten Wegen zu bleiben.



