Ein tödlicher Unfall auf La Palma, ein schwer verletzter Taucher in Radazul und mehrere weitere Verkehrsunfälle auf den Kanarischen Inseln bestimmen die Polizeimeldungen vom Montag.
Santa Cruz de La Palma: Fahrer stirbt nach Sturz in Abgrund
Auf der Vía Exterior in Santa Cruz de La Palma kam ein Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der 32-jährige Fahrer befreite sich selbst aus dem Wrack, stürzte beim Umherirren jedoch in einen rund zehn Meter tiefen Abgrund.
Die Feuerwehr barg ihn und übergab ihn an den Servicio de Urgencias Canario, der ihn mit schweren Mehrfachverletzungen ins Krankenhaus brachte. Dort starb er trotz intensiver Behandlung. Die Guardia Civil nahm den Unfall auf, die Policía Nacional leitete die gerichtlichen Ermittlungen ein.
Radazul in El Rosario: Freizeitboot erfasst Taucher schwer
Im Hafen von Radazul wurde ein 30-jähriger Taucher von einem Freizeitboot erfasst. Trotz des Aufpralls erreichte er schwimmend das Ufer. Badende leisteten Erste Hilfe und brachten ihn per Jetski zum Pier.
Der Servicio de Urgencias Canario stabilisierte den Mann vor Ort und transportierte ihn in kritischem Zustand ins Universitätskrankenhaus der Kanaren. Die Polizei von El Rosario und Santa Cruz sowie die Guardia Civil eskortierten die Ambulanz. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
HI-1 in Valverde: Fünf Verletzte nach Dreifach-Kollision
Auf der HI-1 bei Valverde stießen drei Fahrzeuge zusammen, eines überschlug sich. Fünf Personen wurden verletzt. Eine 72-Jährige erlitt mittelschwere Brustverletzungen, ein fünfjähriges Kind leichte Verletzungen – beide kamen ins Hospital Nuestra Señora de los Reyes.
Zwei Frauen im Alter von 82 und 56 Jahren erlitten leichte Prellungen, eine 55-Jährige eine leichte Angstattacke. Der Servicio de Urgencias Canario war mit zwei Ambulanzen vor Ort. Die Interventionsgruppe des Cabildo von El Hierro sicherte die Fahrzeuge und befreite eine eingeklemmte Person. Die Guardia Civil nahm den Unfall auf.
TF-5 in Santa Cruz de Tenerife: Motorradfahrer verletzt
Auf der TF-5 in Richtung El Mayorazgo zog sich ein 27-jähriger Motorradfahrer mittelschwere Verletzungen zu. Sanitäter brachten ihn ins Hospital Universitario Nuestra Señora de la Candelaria.
Am Einsatz beteiligten sich der Servicio de Urgencias Canario, die Feuerwehr von Teneriffa, die Guardia Civil sowie der Straßenwartungsdienst des Cabildo de Tenerife. Die Guardia Civil regelte den Verkehr und dokumentierte den Unfall.
Adeje: Auto erfasst achtjähriges Kind
Auf der Avda. Barranco de Las Torres in Adeje erfasste ein Fahrzeug ein achtjähriges Kind. Das Kind erlitt moderate Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen des Servicio de Urgencias Canario ins Hospital del Sur gebracht. Die Fahrerin lehnte eine Behandlung ab. Die örtliche Polizei nahm den Unfall auf, nachdem das Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad 112 die Einsatzkräfte alarmiert hatte.
Arona: Kind auf Fahrrad bei Kollision verletzt
Auf der Avda. El Palm Mar in Arona stieß ein Auto mit einem Fahrrad zusammen, das ein Kind unter zehn Jahren fuhr. Das Kind erlitt moderate Prellungen und wurde vom Servicio de Urgencias Canario ins Hospital del Sur transportiert. Die örtliche Polizei nahm den Unfall auf, nachdem das Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad 112 alarmiert hatte.
Teide-Nationalpark: Wanderin per Hubschrauber ausgeflogen
Eine 67-jährige Wanderin musste nach einem Schwächeanfall aus dem Teide-Nationalpark ausgeflogen werden. Die Frau litt an Höhenkrankheit und war kurzzeitig ohnmächtig geworden. Ein Hubschrauber des Grupo de Emergencias y Salvamento brachte sie zur Helisuperficie La Guancha.
Das Rote Kreuz leistete Erste Hilfe vor Ort, anschließend übernahm der Servicio de Urgencias Canario die Versorgung und fuhr die Frau ins Hospital del Norte. An dem Einsatz waren außerdem die Feuerwehr von Teneriffa, die Guardia Civil, die lokale Polizei sowie ländliche Wächter und das Umweltamt des Cabildo von Teneriffa beteiligt.







