Wie das Rote Kreuz auf Teneriffa mitteilt, starb am gestrigen Mittwoch ein 18 Tage altes Baby, nachdem es vom Familienhund auf einer Farm in Fasnia (La Zarza) in den Kopf gebissen wurde.

Diese Hundeattacke ereignete sich gegen etwa 11.00 Uhr, als die Eltern mit dem Auto auf den Hof fuhren. Als die Eltern ausstiegen, näherte sich der Hund dem Fahrzeug und biss das Kind durchs geöffnete Fenster in den Kopf.

Nach der Bissattacke brachten die Eltern ihr Kind umgehend zum nahe gelegenen Polizeirevier, von wo aus der Notruf verständigt wurde. Auch den nur wenig später eingetroffenen Rettungskräften gelang es trotz aller Bemühungen nicht, das Baby zurück ins Leben zu holen. Die Eltern sowie weitere Familienmitglieder mussten aufgrund des tragischen Ereignisses von Psychologen betreut werden. Angaben der Guardia Civil zufolge handelt es sich bei dem Tier um einen belgischen Schäferhund. Diese Tragödie schockierte die Bewohner der Gemeinde und sorgte für Betroffenheit. Durch den Bürgermeister Damián Pérez Viera, wurde ein Tag Trauerbeflaggung angeordnet.