Die Serie der tödlichen Badeunfälle auf den Kanaren reißt nicht ab. Wie die Rettungsdienste mitteilen, ereigneten sich in dieser Woche bereits fünf Badeunfälle von denen drei tödlich endeten.

Nachdem am gestrigen Freitag auf Fuerteventura und Lanzarote innerhalb nur einer Stunde zwei Badegäste ertranken, kam es auf Fuerteventura am heutigen Samstag gegen etwa 15.15 Uhr zu einem tödlichen Unfall beim Speerfischen.

Diesmal verunglückte ein Mann im Alter von 25 Jahren beim Unterwasserfischen in der Nähe des Leuchtturms La Entallada. Ersten Angaben der Rettungskräfte zufolge wurde der 25-Jährige erst als vermisst gemeldet und später von zwei Personen die zufällig in der Gegend waren leblos im Wasser treibend entdeckt, an Land gebracht und sofort erste Wiederbelebungsversuche eingeleitet. Die Crew eines Rettungshubschraubers traf nur wenig später ein und übernahm die bereits begonnene Reanimation. Alle Versuche, den 25-Jährigen während des Fluges zum Heliport des allgemeinen Krankenhauses in Puerto del Rosario zu reanimieren schlugen jedoch fehl. Am Krankenhaus konnte nur noch der Tod des jungen Mannes festgestellt werden.